Erich Hübener aus Friedewald im Glück

Austernpilz: Freude über Prachtexemplar

Erich Hübener aus Friedewald mit einem 2,15 Kilogramm schweren , Austernseitling. Foto: nh

Friedewald. Ein 2,15 Kilogramm schweres Austernpilz-Prachtexemplar fand Erich Hübener in der Nähe von Friedewald.

„Der Austernseitling (Pleurotus ostreatus) ist einer der wenigen essbaren Baumpilze. Der Winterausternseitling – es gibt auch einen Sommerausternseitling – braucht zur Ausbildung von Fruchtkörpern zunächst einen Kälteschock und beginnt dann beim nächsten Tauwetter zu wachsen. Er wächst hauptsächlich auf Buchentotholz aber auch an beschädigten noch lebenden Bäumen“, erklärt Hübener. Austernpilze schmeckten übrigens nicht nach Austern, im Gegenteil, sie hätten ein ausgesprochen feines mildes Pilzaroma. Manche Pilzfreunde vergleichten den Geschmack sogar mit Kalbfleisch. „Der Pilz hat seinen Namen wegen seiner bläulich-lila Färbung und wegen seiner Form, die entfernt an Austernschalen erinnert“, so Hübener.

Manch einer kenne den Pilz auch aus dem Supermarkt, denn er komme inzwischen auch als Zuchtpilz in den Handel. Austernpilze könnten wie jeder andere Pilz in entsprechenden Gerichten zubereitet werden. (red/rey)

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