Neue Ortsschilder in Eigenleistung hergestellt – Entlastung für das Amtssäckel

An der Attraktivität arbeiten

Über die neuen Ortsschilder freut sich der Arbeitskreis „650 Jahre Oberbreitzbach“. Von links sind dies Bernd Klee, Carmen Heiderich, Sybille Salzer, Udo Salzer, Christel Schabel, Monika Leopold, Frank Altmüller, Daniela Leopold, Bürgermeister Andre Stenda und Waltraud Fischer. Foto: Neldner

Oberbreitzbach. In Oberbreitzbach wurden jetzt die neuen Willkommensschilder an den Ortseingängen im Anschluss an einen von Pfarrer Harald Krüger gehaltenen Gottesdienst eingeweiht. Ortsvorsteher Frank Altmüller begrüßte die Gäste und Frank Salzer erzählte, wie es zu den neuen Schildern kam. Zu verdanken seien sie allein dem ehrenamtlichen Engagement der Bürgerinnen und Bürger Oberbreitzbachs. Denn etliche Arbeitsstunden für Planung, Bau und die Pflasterarbeiten zum Verankern der drei neuen Schilder mussten geleistet werden. Die Kosten für dieses Projekt in Höhe von 1600 Euro wurden durch Einnahmen bei verschiedenen Festen sowie durch Spenden der Firmen AEM, Giebel Bau und K+S aufgebracht.

Vorbildliches Engagement

Salzer merkte augenzwinkernd in Richtung Bürgermeister Andre Stenda an, dass die Gemeindekasse durch dieses vorbildliche Engagement nicht belastet worden sei.

Der Bürgermeister selbst zeigte sich sehr stolz über das, was vor Ort geleistet worden sei. Gemeinsam mit der „Manpower“ des Bauhofs hätte mit der Aufstellung der wunderschönen Ortseingangsschilder ein weiteres Attraktivitätsmerkmal für Hohenroda geschaffen werden können. Es sei wichtig, dass die Bevölkerung und die Gemeinde Hand in Hand arbeiteten. Nur dann könnten derartige Projekte auch erfolgreich umgesetzt werden. Stenda dankte dem vorbildlichen ehrenamtlichen Einsatz der Oberbreitzbacher.

Die hatten die neuen Schilder natürlich auch mit einem Hintergedanken angefertigt: Im kommenden Jahr feiert der Ort vom 23. bis 25. Mai den 650. Geburtstag und will sich dann den Gästen von seiner besten Seite zeigen.

Von Gudrun Neldner

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