In der Orangerie in Philippsthal fand der erste Flohmarkt für den Mann statt

Alles, was Männer mögen

Manno-oh Mann...!: In Philippsthal fand jetzt ein erster Männerflohmarkt statt. Der sieben Jahre alte Matti aus Motzfeld könnte so einen Helm gebrauchen. Foto: Henning

Philippsthal. Mann-oh Mann….! – Unter diesem Titel fand jetzt der erste Flohmarkt für den Mann in der Orangerie in Philippsthal statt. Tanja Meier, die Chefin des Flohmarktes, war im Vorfeld immer wieder von Männern angesprochen worden, warum es immer nur den „Ladies Basar“ gebe. Und da es in Philippsthal ja schon lange die Emanzipation des ,,Mannes’’ gibt, entschloss sich Tanja Meier den „Männer-Flohmarkt“ ins Leben zu rufen.

Es waren viele Überlegungen notwendig und auch der Slogan „Mann-oh-Mann“ fiel ihr Gott sei Dank in der Nacht noch rechtzeitig ein. Um es den Männern dann zu erleichtern, auf einen Flohmarkt zu gehen, wurde dieser zusammen mit dem „Luftikus-Flohmarkt fürs Kind“ auf einen Termin gelegt. So konnten die Mamas in der Kreuzberghalle für die Kinder stöbern und die Papas für sich nebenan in der Orangerie.

Was sie dort vorfanden, war schon recht ordentlich. Neben den üblichen Bekleidungssachen wurden noch Elektroartikel, Gebrauchsgegenstände wie zum Beispiel Flaschenträger oder auch Motorradhelme angeboten. Eine Dekupiersäge und eine Handkreissäge wechselten sofort ihren Besitzer.

Die 13 Damen rund um Tanja Meier, übrigens alle ehrenamtlich tätig, hatten gut zu tun und freuten sich über den regen Zuspruch. Das ist ein Ansporn für den nächsten „Mann-oh-Mann“ Secondhand-Basar, der am 15. November stattfinden soll. Die Anmeldungen und Nummernvergabe hierfür sind ab dem 17. Oktober unter der Rufnummer 0176/ 96914149 oder 0176 / 99630660 möglich. „Da haben die Männer genügend Zeit sich zu überlegen, von welchen Heimwerker-Maschinen sie sich trennen können“ sagt Tanja Meier augenzwinkernd.

Erlös wird gespendet

Der Erlös des ,,Männerflohmarktes’’ wird wie der des „Ladies-Basars“ oder des „Luftikus“ zum größten Teil für örtliche wohltätige Zwecke gespendet. (HZ berichtete).

Von Heike Henning

Kommentare