Sitzung der Gemeindevorstände aus Hohenroda, Friedewald und Schenklengsfeld

Für alle Generationen einsetzen

Interkommunale Zusammenarbeit: Die Gemeindevorstände der Gemeinden Hohenroda, Friedewald, Schenklengsfeld trafen sich jetzt zu einer ersten gemeinsamen Sitzung. Dabei wurden in drei Arbeitsgruppen gemeinsame Schwerpunkte für die Zukunft erörtert. Foto: nh

Oberbreitzbach. Erstmals in der Geschichte der drei Landecker Gemeinden Friedewald, Hohenroda und Schenklengsfeld haben sich die Gemeindevorstände zu einer gemeinsamen Sitzung getroffen.

In ihren Begrüßungsworten umrissen die Bürgermeister Dirk Noll (Friedewald), Stefan Gensler (Schenklengsfeld) und Andre Stenda (Hohenroda) die Bedeutung kommunaler Zusammenarbeit, die jenseits von Ämterzusammenlegung und Einspargedanken dazu diene, ein lebens- und liebenswertes Wohnumfeld in den Ortschaften zu gestalten. Hauptthema der Sitzung war dann auch die angestrebte Zusammenarbeit der Gemeinden auf dem Feld der generationsübergreifenden Daseinsvorsorge.

Bürgermeister Stenda wies in seinen Worten auf das laufende Integrierte kommunales Entwicklungskonzept (IKEK) in Hohenroda hin, das verstärkt auf ein bürgerschaftliches Engagement abziele. Auch Bürgermeister Gensler sieht in der Zusammenarbeit ein großes Potential an Gestaltungsmöglichkeiten, die für eine einzelne Gemeinde so nicht zu realisieren seien. Bürgermeister Noll hat in ersten Gesprächen mit dem Hessischen Innenministerium Interesse an den Erfahrungen kommunaler Zusammenarbeit auf diesem generationsübergreifenden Themenfeld wecken können.

Alle eingestimmt

So waren die Mitglieder der drei Gemeindevorstände eingestimmt, als Stephan Wachsmuth von der Koordinierungsstelle für Generationenhilfen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg die Initiative der drei Gemeinden in die Projektstruktur des Landkreises einordnete und damit die Ergänzungspotentiale, Förderungsmöglichkeiten und Identitätsstärkungen skizzierte.

Wachsmuth kam es dabei im Wesentlichen darauf an, dass gerade in der Erkenntnis der Bevölkerungsentwicklung ein starkes Miteinander die Eigenständigkeiten in den Ortschaften sichern kann. So, wenn darüber nachzudenken sei, dass Angebote für Menschen in der zweiten Lebenshälfte auch von Bürgern der Nachbargemeinden in Anspruch genommen werden können. Beispielhaft dafür stand die Frage der Seniorenbetreuung. Diese Art des Zusammendenkens ließe sich auf viele Felder der Daseinsvorsorge ausweiten. Wachsmuth forderte die Beigeordneten der Gemeindevorstände auf, sich an drei verschiedenen Gesprächstischen mit ihren Ideen, Vorstellungen und Kritiken aktiv in den Prozess mit einzubringen. (red/rey) unten

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