Jahreshauptversammlung der Friedewalder Feuerwehren mit Nachwuchswerbung

Alarm an alle Wehren

Ehrungen, Ernennungen und Beförderungen sprachen Friedewalds Bürgermeister Dirk Noll und Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Thomas Specht (von links) anlässlich der Jahreshauptversammlung in Hillartshausen aus. Gemeindebrandinspektor Günter Scheer (rechts) gratulierte ebenfalls. Foto: roda

Friedewald. Noch überschaubar ist die Einsatzhäufigkeit der Friedewalder Feuerwehren in 2012, über die Gemeindebrandinspektor Günter Scheer anlässlich der Jahreshauptversammlung berichtete, gewesen.

Neben fünf Bränden und acht technischen Hilfeleistungen waren auch sieben Brandsicherheitsdienste zu leisten. Zudem sind drei von Brandmeldeanlagen ausgelöste Alarme und sechs Einsätze zur Wasserversorgung in der Statistik verzeichnet. Zur Bewältigung dieser Einsätze stehen in der Gemeinde Friedewald 62 Feuerwehrleute zur Verfügung.

Alle alarmieren

Gleichzeitig wies Scheer auf die Notwendigkeit hin, dass bei Notfällen während eines Wochentags gleich alle Wehren alarmiert werden, um auf die geforderte Personalstärke zu kommen. In diesem Zusammenhang sei auch die Führungsstruktur den neuen Erfordernissen angepasst worden. Nicht so zufrieden äußerte sich Gemeindebrandinspektor Scheer hingegen zur Beteiligung an Übungen, die im vergangenen Jahr gerade einmal bei 60 Prozent gelegen habe. Hierzu wünsche er sich in Zukunft eine deutliche Steigerung.

Von einem abwechslungsreiche Jahresprogramm berichtete unterdessen Jugendfeuerwehrwart Sven Reinmüller. Außer Kegel- und Völkerballturnier sowie der Teilnahme an der Aktion „Sauberhaftes Hessen“, veranstalteten die Jugendlichen eine LAN-Party und belegten bei den Sportwettbewerben anlässlich des Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlagers in Herfa vordere Plätze.

Darüber hinaus kümmern sich Wolfgang Weinert und Torsten Stephan um den allerjüngsten Feuerwehrnachwuchs. Die beiden gestalten gegenwärtig mit sieben Jungen ein unterhaltsames und informatives Betreuungsprogramm. Dazu zählten im vorigen Jahr Übungen mit der Kübelspritze, Grillfeten, Filmvorführungen und natürlich eine Weihnachtsfeier mit Geschenken. Allerdings wünscht sich Weinert noch mehr Zuwachs für seine Gruppe und wirbt jetzt schon mit einem gemeinsamen Übernachtungserlebnis im Feuerwehrgerätehaus, das für den Sommer geplant ist. (ha)

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