Forum zur Dorfentwicklung am 12. Juni

Aktive Senioren und Jugendliche

Friedewald. Im Februar wurde mit der Einführungsveranstaltung zur Dorfentwicklungsplanung der Startschuss für die Erarbeitung des Dorfentwicklungskonzeptes Friedewald und Hillartshausen gegeben.

Die Dorfentwicklungsplanung in Hessen befindet sich in einer Übergangsphase. Künftig wird es nur noch integrierte Dorfentwicklungskonzepte geben, die alle Ortsteile der Gemeinde einbeziehen.

Ein Konzept für zwei Orte

In Zusammenarbeit mit den Bewohnern der beiden Orte und kommunalen Gremien wird ein überörtliches Konzept erstellt, das sich im Falle Friedewald auf die Ortsteile Friedewald und Hillartshausen beschränken wird. Lautenhausen und Motzfeld hatten die Dorfentwicklungsphase gerade erst nach altem Verfahren erfolgreich beendet.

Die ersten Werkstätten im März dieses Jahres waren mit einer Ortsbegehung jeweils in Hillartshausen und Friedewald verbunden. Im Ergebnis entstanden die Ortsteilplakate, gestaltet durch die Einwohner.

Die folgenden Veranstaltungen fanden für die Menschen beider Ortsteile gemeinsam statt. In den ersten drei von fünf geplanten Foren wurden Themenschwerpunkte und Zielstellungen der Ortsteile ausgelotet und Projekte zusammengestellt, mit denen man die zukünftige Entwicklung der Gemeinde sichern und voranbringen möchte.

Der Blick über den Tellerrand weckt das gegenseitige Verständnis und Problembewusstsein. Einige Jugendliche haben die Chance erkannt, ihre bisher bei der Gemeinde vergeblich vorgebrachten Ideen und Wünsche nun konkret in das Dorfentwicklungsprogramm einzubringen. Damit ihr Engagement nicht wieder im Sande verläuft, wollen sie einen Jugendbeirat gründen und sich so bei den Entscheidungsträgern der Gemeinde Gehör verschaffen.

Auch die Senioren nehmen sich vor, intensiver zusammenzuarbeiten und möchten sich über den Seniorenbeirat wieder aktiv in das Gemeindegeschehen einbringen.

Das neue Verfahren baut darauf auf, dass sowohl Gemeindevertretung als auch Ortsbeiräte sich intensiv in den Moderationsprozess einbringen. Eines ist deutlich geworden: die Probleme können nur miteinander gelöst werden. Gesprächsbedarf ist da. Die Phase der Dorfentwicklungskonzeption kann hier nur einen Anschub leisten.

Das nächste Forum findet am Dienstag, 12. Juni, ab 19 Uhr in der Festhalle Friedewald statt. Gemeinsam soll diskutiert werden, ob mit den bisher genannten Vorhaben die gestellten Ziele erreicht werden können. Einige Vorschläge für Projekte müssen hinterfragt und konkretisiert werden. Die Gemeindeverwaltung Friedewald und die Moderatorinnen des Planungsbüros Klimpt & Teichmann aus Wildeck laden die Friedewälder und Hillartshäuser, Ortsbeiräte und Gemeindevertreter ein, sich aktiv in den Prozess der Dorfentwicklungsplanung einzubringen. (red/rey)

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