Beschluss der Philippsthaler Gemeindevertreter

Das Abwasser wird 20 Cent teuer

Philippsthal. Die Mitglieder der Gemeindevertretung haben mehrheitlich dem Maßnahmenplan zur Renaturierung für das FFH-Gebiet an der Werra zwischen Philippsthal und Herleshausen ihre Zustimmung erteilt. Lediglich für den Bereich an der Werra, wo das Unternehmen K+S die Pegelstände abliest, wurde das Einvernehmen nicht hergestellt.

Ebenfalls abgelehnt wurde mehrheitlich ein CDU-Änderungsantrag zu diesem Thema. Die Christdemokraten legten aber Wert auf die Feststellung, dass sie keineswegs gegen den Hochwasserschutz an der Werra seien. Jedoch liege bisher nur ein Grobkonzept vor, dessen Umsetzung freiwillig sei. Daher forderten die Christdemokraten erfolglos, diesen Tagesordnungspunkt nochmal zur weiteren Bearbeitung an den Gemeindevorstand zu überweisen.

Für die SPD stellte dazu Günther Greifzu fest, dass es sämtliche Informationen während einer Veranstaltung gegeben habe. Weitere Ausarbeitungen seien daher nicht notwendig.

Ebenfalls mit großer Mehrheit wurden die Ingenieurleistungen für den Neubau der Ulsterbrücke Schwupp vergeben. Auch die Aufträge für die Architekten und Fachplaner des neuen Dorfgemeinschaftshauses in Heimboldshausen sind in trockenen Tüchern. Sie wurden einstimmig abgesegnet.

Einstimmig wurde der 3. Nachtrag zur Sanierung des Schlossinnenhofs auf den Weg gebracht. Den Zuschlag erhielt das Bad Hersfelder Bauunternehmen Räuber.

Brandmeldeanlage defekt

150 000 Euro werden in Philippsthal benötigt, um die defekte Brandmeldeanlage im denkmalgeschützten Schloss wieder flott zu bekommen. Das Geld wurde mehrheitlich von den Gemeindevertretern genehmigt. Auch für die Kreuzberghalle muss in Kürze über die Erneuerung der Brandmeldeanlage nachgedacht werden, hatte Bürgermeister Ralf Orth den Parlamentariern mit in die Weihnachtspause gegeben.

Und zum Jahresabschluss bekamen die Philippsthaler dann noch ein nicht ganz so schönes Weihnachtsgeschenk. Für den Kubikmeter Abwasser müssen sie künftig 4,80 Euro statt bisher 4,60 Euro bezahlen. Erfreulich dagegen die Nachricht, dass im Bereich des Frischwassers keine Anhebung vorgesehen ist. (rey)

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