Philippsthaler Gemeindevertreter beschließen, vier Straßen ab Mai zu erneuern

990 000 Euro für Bauprojekte

Philippsthal. Im Schnelldurchgang – und jeweils einstimmig – haben die Philippsthaler Gemeindevertreter in ihrer Sitzung am Montagabend vier Bauprojekte im Schnellverfahren durchgewinkt. Eines wurde wegen weiteren Beratungsbedarfs von der Tagesordnung abgesetzt.

• So sollen im Ortsteil Röhrigshof die Straße Am Eichacker und die Schulstraße grundhaft ausgebaut werden. Für die Schulstraße werden 220 000 Euro veranschlagt. Für den Eichacker sind 70 000 Euro vorgesehen. Die EAM beabsichtigt ihr Leitungsnetz im Bereich Wasser und Abwasser zu erneuern.

Die Marktgemeinde kümmert sich um die Fahrbahnen sowie die Gehwege. Mit den Arbeiten soll im Mai begonnen werden.

Ausbau der Gehwege

• Für das Bauprojekt Waldstraße in Unterneurode plant die Gemeine 360 000 Euro ein. Die EAM will dort Frischwasser- und Abwasserkanäle erneuern. Den Straßenbau und den Ausbau der Gehwege übernimmt die Marktgemeinde. Auch mit diesem Straßenbauprojekt soll im Mai begonnen werden.

• Noch einmal 190 000 Euro werden für die Erneuerung der Scheuergasse in Harnrode benötigt. Auch dort sollen im Mai die Kanalarbeiten sowie der Straßen- und Gehwegebau starten.

• Von der Tagesordnung abgesetzt wurde mit großer Mehrheit das Projekt Stichweg in Harnrode Am Rain. Dort rutscht seit längerer Zeit ein Hang ab. Die von der Gemeinde bereits im Jahr 2014 vorgesehenen 110 000 Euro dürften nicht ausreichen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Bei einer öffentlichen Ausschreibung betrug das niedrigste Angebot rund 179 000 Euro. In der jüngsten Sitzung wurden diese Mehrkosten nicht beschlossen, sondern der Punkt zur weiteren Beratung zurückgestellt. Laut Bürgermeister Ralf Orth wird es in der kommenden Sitzung eine endgültige Entscheidung zu diesem Projekt geben.

An Fristen gebunden

• Die Trauerhalle in Harnrode soll für 150 000 Euro gebaut werden. Da die Gemeinde nach den Vergaberichtlinien an Zuschlagsfristen gebunden ist, müssen die Aufträge zeitnah vergeben werden. Der Gemeindevorstand muss die Gemeindevertretung laufend über den Baufortschritt unterrichten. Artikel links

Von Mario Reymond

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