Tour der Hoffnung macht in Bebra Station

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So war’s 1996: Horst Groß, rechts, schon damals Bürgermeister der Biberstadt, und Schlagerstar Costa Cordalis, links.

Bebra. Die Tour der Hoffnung macht Station in Bebra. Eine Stunde lang werden die Radfahrer, die in Gießen starten und durch Nordhessen unterwegs sind, auf dem Rathausmarkt sein.

Die genaue Uhrzeit ist dem Internetauftritt der Tour noch nicht zu entnehmen, sie wird noch bekannt gegeben. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Unterwegs sind die Fahrer von Mittwoch, 14., bis Sonntag, 18. August. Die Bürgermeister und Einwohner der Städte und Gemeinden an der Tourstrecke werden die Radler empfangen und Spenden überreichen. „Die Tour der Hoffnung ist ein glänzendes Beispiel für die Unterstützung leukämie- und krebskranker Kinder“, sagt Bebras Bürgermeister Horst Groß. „Nur gemeinsam sind wir stark und in der Lage, Berge zu versetzen.“

Die Spenden hätten immer wieder in der Krebsforschung geholfen. Groß: „Die Stadt Bebra möchte zum Erfolg dieser Tour beitragen und wird sich frühzeitig mit potenziellen Unterstützern in Verbindung setzen. Zuletzt war die Tour der Hoffnung 1996 zu Gast in Bebra.“ Damals kamen 5500 Euro zusammen, erinnert sich der Verwaltungschef. Bereits in den nächsten Tagen soll ein Spendenkonto eingerichtet und bekannt gegeben werden.

Prominente dabei

Die Tour der Hoffnung ist eine Initiative einer Gemeinschaft von Menschen, die jährlich mit einer Good-Will-Radtour Spenden für krebskranke Kinder sammelt. Die Aktion gibt es seit 30 Jahren. Seitdem sind zweistellige Millionenbeträge gesammelt worden. Die Organisationskosten wurden stets von Sponsoren getragen. Sehr viel Prominenz aus Sport, Politik und Wirtschaft schließt sich jährlich dieser Tour an und radelt mit für den guten Zweck. Minister, Bundesratsmitglieder, Landräte, Bürgermeister, Politiker und Sportler waren schon dabei. Schirmherrin ist Petra Behle, ehemalige Spitzenbiathletin und Olympiasiegerin. (red/rai)

Quelle: HNA

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