Richtfest für die AWO-Kinderkrippe an der Kindertagesstätte Egerländer Straße

Zwei Wochen für ein Haus

Mit Musik: Die Kinder der benachbarten Kita Dreikäsehoch sangen zum Richtfest ein Lied. Die künftigeKrippen-Leiterin Edith Müller und Zimmermann Stefan Stamm, der den Richtspruch hielt, hörten zu. Auf dem Plakat haben die Kinder die künftige Krippe schon mal eingerichtet. Foto: Meyer

Rotenburg. Im Zeitraffer beobachteten die Kinder der benachbarten Kindertagesstätte, wie das Haus aus dem Boden wuchs. Nur knappe zwei Wochen benötigten die Handwerker, ein ganzes Gebäude zu errichten. Gestern wurde Richtfest für die neue Kinderkrippe an der Egerländer Straße in Rotenburg gefeiert.

Die Krippe wird von der Stadt gebaut und von der AWO betrieben. Ab September soll sie Raum bieten für 36 Kinder im Alter von bis zu drei Jahren. Auf 600 Quadratmetern entstehen unter anderem Gruppen-, Schlafräume und eine Küche. Von den knapp eine Million Euro Baukosten stammen 450 000 Euro aus Fördergeld des Bundes.

Beim Richtfest empfingen die Kinder der Kindertagesstätte Dreikäsehoch Vertreter der Stadt, der AWO und des Architekturbüros mit einem Lied. Bürgermeister Christian Grunwald begrüßte die Kinder und bezeichnete die Holzrahmenbauweise als „Lego in groß“. Die fertigen Bauteile, das schwerste mit einer Tonne Gewicht, konnten die Handwerker in kürzester Zeit auf dem lange zuvor gelegten Fundament zusammenfügen.

Edith Müller aus Waldkappel wird die Leiterin der Krippe sein. Sie lobte den Architekten Volker Dietz. Das Haus sei zweckmäßig und klug entworfen worden. Beispielsweise ließen sich sonst ungenutzte Nischen im Flur etwa zum Anziehen nutzen. (zmy)

Quelle: HNA

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