Personalabrechnung und Standesämter: Alheim und Rotenburg kooperieren künftig

Zusammen Geld sparen

Strom aus der Sonne: In Alheim – hier ein Foto von Heinebach – wird der Klimaschutz groß geschrieben. Archivfoto:  Janz

Alheim. Kosten will die Gemeinde Alheim sparen und effizienter arbeiten. Dazu beschlossen die Gemeindevertreter auf ihrer jüngsten Sitzung am Dienstag im Bürgerhaus Baumbach, die Personalabrechungsstellen von Alheim und der Stadt Rotenburg ab Oktober zusammenzuführen.

Auch die Standesämter werden künftig enger zusammenarbeiten. Dazu soll ein Verwaltungszweckverband gegründet werden. Der gemeinsame Personalservice soll in Baumbach seinen Dienstsitz haben. Für die Interkommunale Zusammenarbeit rechnet die Gemeinde mit einer Förderung durch das Land Hessen.

Bebra hat laut Sitzungsunterlage eine Zusammenarbeit bei der Lohn- und Gehaltsabrechnung im Oktober 2012 für nicht erforderlich gehalten. Die Stadt sei aber künftig grundsätzlich ebenfalls bereit, die Zusammenarbeit zu intensivieren. Udo Aschenbrenner, SPD-Fraktionsvorsitzender, erklärte, Alheim könne davon nur profitieren. Das Rathaus in Alheim werde nicht überflüssig. Ein Zweckverband sollte zunächst ehrenamtlich geführt werden. Das sah auch Dieter Schönborn, CDU-Fraktionsvorsitzender, so. Man habe immer eine enge Zusammenarbeit der Verwaltungen gefordert. Wo dies hinführe, wisse man aber nicht. Es mache ihn allerdings traurig, dass Bebra nicht mitziehe. Er sprach von ZuRA statt ZuBRA, also Zusammenarbeit Rotenburg – Alheim.

Auch eine neue Feuerwehrsatzung auf Basis einer Mustersatzung haben die Alheimer Gemeindevertreter beschlossen. Danach soll unter anderem auch eine Kinderfeuerwehr gegründet werden.

Zudem wurden die Gebühren für die Feuerwehr erhöht – zum ersten Mal seit elf Jahren. Grund sind teils erheblich gestiegene Kosten. Auch hier orientiert man sich an Vorgaben des Hessischen Städte- und Gemeindebundes. Rückt die Feuerwehr beispielsweise wegen Fehlalarms einer Brandmeldeanlage aus, schlägt das mit 500 Euro pro Stunde zu Buche. Je Stunde kostet das Tragspritzenfahrzeug TSF jetzt 82 statt wie vorher 56,20 Euro pro Stunde.

Auch um Klimaschutz ging es in der Sitzung unter Leitung von Marc Heinzerling. Ein Bericht folgt. (ank)

Quelle: HNA

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