Zukunftswerkstatt Ronshausen arbeitet weiter, ohne Projektleiter

Markus Becker

Ronshausen. Die Zukunftswerkstatt Ronshausen hat sich neu organisiert. Künftig koordinieren die einzelnen Arbeitsgruppen der Werkstatt ihre Projekte selbst. Notwendig wurde die Neustrukturierung, weil Projektleiter Irmfried Riemenschneider nicht mehr zur Verfügung steht.

Riemenschneider hatte sein Amt als Leiter nach Differenzen mit dem Gemeindevorstand über eine mögliche Aufwandsentschädigung verärgert niedergelegt - unsere Zeitung berichtete.

Bei einem Treffen der Arbeitsgruppensprecher Rainer Lang, Karl-Ludwig Tann, Thomas Nickel und Matthias König mit Bürgermeister Markus Becker einigten sich die Teilnehmer darauf, mit der Arbeit künftig ohne eine übergeordnete Gesamtleitung fortzufahren.

„Die Zukunftswerkstatt Ronshausen hat sich neu aufgestellt - die Sprecher der Arbeitsgruppen koordinieren die weitere Projektarbeit selbst“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung nach der Sitzung. Demnach werden die Arbeitsgruppen ihre Projekte und Vorschläge im Handlungskonzept aktualisieren und ergänzen. Das so überarbeitete Werk soll bis zum 30. Juni fertiggestellt sein.

„Der Gemeindevorstand wertet das überarbeitete Handlungskonzept im Anschluss aus und leitet Maßnahmen zielgerichtet an die Ausschüsse und die Gemeindevertretung weiter“, erklärt Bürgermeister Becker. Die Zukunftswerkstatt habe mit Ihren Ideen den Grundstein für den Weg Ronshausens in das Programm der Dorferneuerung geschaffen.

„Nach der Sommerpause könnte es mit einer AG ,Ronshausen auf dem Weg zur Dorferneuerung’ weitergehen“, kündigt Becker an.

Neben der Arbeit am Handlungskonzept und dem Weg hin zum Dorferneuerungsprogramm gebe es einige Projekte, die parallel umgesetzt beziehungsweise weiter bearbeitet würden. Dazu zählten zum Beispiel die Projekte „Ehrenamt sicher in die Zukunft“, „Bürger- und Vereinskonferenz“ und das Projekt „Wohnen und leben in vertrauter Gemeinschaft“.

Von Peter Gottbehüt

Quelle: HNA

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