Zugbegleiter nach Streit mit Fahrgast im Krankenhaus

Bebra. Ein Zugbegleiter und ein Fahrgast sind in der Nacht zum Montag in einem Nachtzug aneinandergeraten. Dabei wurden beide Männer im Gesicht verletzt.

Der Vorfall ereignete sich gegen 1.30 Uhr beim Halt im Bahnhof Bebra. Die beiden Männer gerieten darüber in Streit, ob ein Fenster geöffnet oder geschlossen werden sollte. Der 51-jährige Fahrgast aus der Schweiz wollte das Gangfenster gegenüber seinem Abteil geöffnet haben. Der Zugbegleiter verschloss das Fenster mehrmals, der 51-Jährige öffnete es immer wieder.

Zunächst kam es zu einem verbalen Streit zwischen den Männern, schließlich zu einer gegenseitigen Körperverletzung. Das teilte die Bundespolizeiinspektion Kassel mit.

Der Schweizer erlitt eine Prellung im Gesicht. Er fuhr mit dem Zug weiter Richtung Fulda. Der Zugbegleiter wurde mit mehreren Prellungen im Gesicht in das Rotenburger Kreiskrankenhaus gebracht.

Beamte des Bundespolizeireviers Fulda vernahmen den Schweizer, als der Zug in Fulda Aufenthalt hatte. Er konnte seine Fahrt anschließend fortsetzen.

Die Bundespolizeiinspektion hat gegen beide Männer Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. (dup)

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