33 Züchter mit 215 Tieren bei Rassegeflügel-Ausstellung

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Geehrt: von links Günther Montag, Vorsitzender Fred Hofmann, Udo Klingenhöfer und Kreisverbandsvorsitzender Kurt Staufenberg.

Lispenhausen. Nach zweijähriger Pause fand in der Mehrzweckhalle der Haselbachschule in Lispenhausen wieder eine Rassegeflügelzucht-Ausstellung statt. Ausgerichtet wurde die 42. Ausstellung vom Rassegeflügelzuchtverein (RGZV) Ornis Lispenhausen.

Dessen Slogan lautet: „Hand in Hand mit der Natur“. 33 Züchter aus dem Kreisgebiet zeigten insgesamt 215 Tiere. Zwei Tage war die Rassegeflügelzucht-Ausstellung für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich.

Ausstellung ist Schaufenster

„Ausstellungen sind unser Schaufenster“, sagte RGZV Ornis-Vorsitzender, Fred Hofmann. „Wir möchten Natur erlebbar machen und auch für unser Hobby werben.“

Das Anliegen der Ornis-Mitglieder wurde unterstützt von den Ehrengästen, die der feierlichen Eröffnung beiwohnten. „Rassegeflügelzucht gilt es zu erhalten, weil alte Geflügelrassen so vor dem Aussterben bewahrt werden, und weil die Jugend eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung vorgelebt bekommt“, sagte Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt. Andere Ehrengäste, wie der Lispenhäuser Ortsvorsteher Manfred Knoch und der Kreisverbandsvorsitzende der Rassegeflügelzüchter Fulda-Werra, Kurt Staufenberg, pflichteten dem bei. Eröffnet wurde die Ausstellung von der 1. Stadträtin, Ursula Ender, die den Rotenburger Bürgermeister Christian Grunwald als Schirmherrin der Veranstaltung vertrat.

Im Rahmen der Eröffnungsfeier fanden Ehrungen verdienter Ornis-Mitglieder statt. Geehrt wurde Zuchtwart Udo Klingenhöfer. Er erhielt eine Silberne Ehrennadel für 25-jährige Ornis-Mitgliedschaft. Außerdem wurde ihm die Silberne Bundesnadel für seine züchterische Leistung verliehen. Ornis-Mitglied Günther Montag erhielt in Anerkennung seiner Mitarbeit im Verein ebenfalls die Silberne Ehrennadel. Vereinsvorsitzender, Fred Hofmann, lobte die Leistung der beiden erfahrenen Züchter. „Tragt immer schön eure Nadeln am Revers, dann wissen immer gleich alle, dass ihr ein Vorbild für unseren Nachwuchs seid.“ Ausstellungsleiter Manfred Jakobus lobte auch; diesmal den Nachbarverein aus Rotenburg. Über 50 Tiere hätten die Rotenburger Rassegeflügelzüchter zur Ausstellung beigetragen. „Dafür revanchieren wir uns mit unserer aktiven Beteiligung an der Rassegeflügelzucht-Ausstellung im November in Rotenburg“, so die Information des Ornis-Ausstellungsleiters.

Alte Arten erhalten

In Kurzporträts stellen wir die beiden Ornis-Rassegeflügelzüchter Udo Klingenhöfer und Michael Hofmann vor. Sie züchten Rassen, die vom Aussterben bedroht sind: Die großen Spanier und die schwarz-weiß gescheckten Orloffs. Manche Rassegeflügelzüchter haben sich dieser Rassen angenommen, weil die Arterhaltung ein wichtiges Anliegen der Rassegeflügelzüchter ist.

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Von Alexandra Koch

Quelle: HNA

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