Starke Wirtschaft Wildeck hatte zum Familien-Bürgerschoppen eingeladen

Zeit zum Kennenlernen

Gelungene Premiere: SWW-Vorsitzende Evelyne Amling (am Tisch vorne links) freute sich mit den aus ganz Wildeck und auch aus Thüringen gekommenen Besuchern über das große Interesse am ersten Familien-Bürgerschoppen, mit dem sich die Interessengemeinschaft „Starke Wirtschaft Wildeck“ der Öffentlichkeit vorstellte. Auf der Bühne sorgten die Musiker der Obersuhler Blasmusik für gute Unterhaltung. Foto: Fotos: Apel

Obersuhl. „Wussten Sie, dass es in der Gemeinde Wildeck über 200 selbstständige Unternehmer gibt, die Tag für Tag Kundenwünsche erfüllen, die Arbeitsplätze schaffen und die auf ihre Art und Weise dazu beitragen, dass das gesellschaftliche Leben funktioniert?“ Mit diesen Worten begrüßte Evelyne Amling, die Vorsitzende des vor einem knappen halben Jahr gegründeten Vereins „Starke Wirtschaft Wildeck“ (SWW), am Samstag im Obersuhler Bürgerhaus die Besucher des ersten Familien-Bürgerschoppens.

Den hatte die Interessengemeinschaft aus der Taufe gehoben, um mit möglichst vielen Bürgern auf möglichst lockere Art und Weise ins Gespräch zu kommen und um für die Ziele der Unternehmer zu werben. „Letzten Endes haben alle etwas davon, wenn es vor Ort ein vielfältiges Angebot gibt“, betonte Amling, die gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Andreas Schneider und den Vorstandskollegen dafür sorgen will, dass die örtliche Wirtschaft mit einer Stimme spricht und zum Nutzen aller auftritt.

In Vertretung des erkrankten Bürgermeisters übermittelte Beigeordneter Walter Leitner die Grüße der kommunalen Gremien. „Gute und ortsnahe Versorgungsmöglichkeiten sind wichtig für die Lebensqualität und werten eine Gemeinde auf“, betont der Obersuhler, der es außerordentlich begrüßt, dass sich die SWW am Weihnachtsmarkt beteiligen will.

Für den Einzelhandelsverband Hessen-Nord war Geschäftsführer Martin Schüller vor Ort. Er wies darauf hin, dass es angesichts der demografischen Entwicklung gerade im ländlichen Bereich wichtig ist, zusammenzuhalten und selbstbewusst für starke und zukunftsfähige Gemeinden einzutreten.

„Ich komme gerade vom Friseur und habe mich ein bisschen vom Krustenbraten anlocken lassen“, erzählte die 83-jährige Elisabeth Piller. Sie findet es gut, dass die SWW das vor Ort bestehende Angebot noch attraktiver gestalten will. Ähnlich denkt der 18-jährige Christopher Hauff, der sich vor jedem größeren Kauf im Internet informiert, der im Zweifel aber lieber vor Ort einkauft.

Viele Besucher unterhielten sich bei einem Glas Federweißen, einem kühlen Blonden oder einer Tasse Kaffee, ehe die aus Obersuhl stammende Pianistin Laura Weiß Jung und Alt mit ihren Melodien begeisterte. Am Nachmittag spielte die Obersuhler Blasmusik auf – der richtige Rahmen für ein leckeres Stück Kuchen und eine gute Gelegenheit, um sich vorzustellen und neue Kontakte zu knüpfen. (zwa)

Quelle: HNA

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