Flüchtinge in Alheimer Kaserne untergebracht

Zahl der Flüchtlinge steigt täglich: Schon 187 Menschen in Rotenburg

Hier wohnen seit Montag Flüchtlinge: die Alheimer-Kaserne in Rotenburg ist Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Hessen. Foto: Janz

Rotenburg. Die Belegung der Flüchtlingsunterkunft in der Alheimer-Kaserne schreitet voran. Bis Mittwochmorgen waren 187 Kinder, Frauen und Männer in der Erstaufnahmeeinrichtung angekommen.

Das erklärte ihr kommissarischer Leiter Thomas Baader. Schon im Laufe des Tages sollten weitere Asylbewerber in die Kaserne gebracht werden, die Schritt für Schritt weiter belegt wird. Es gilt weiter das Ziel, bis Ende der Woche etwa 400 Flüchtlinge in Rotenburg unterzubringen.

Am Dienstag hat sich der hessische Sozial-Staatssekretär Wolfgang Dippel vor Ort über die Situation informiert. Er habe den Eindruck gewonnen, dass die Flüchtlinge gut untergebracht seien und die Vorlaufzeit ausgereicht habe. Wie berichtet, mussten am Montag Mitarbeiter des städtischen Bauhofs und des Landkreises helfen, damit rechtzeitig zur Ankunft der ersten Flüchtlinge ausreichend Betten aufgebaut waren.

„Wir sind von Seiten des Landes froh, dass so schnell Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, weil die Menschen, die aus dem Krieg zu uns kommen, diese dringend benötigen“, sagte Dippel. Das Land werde die Stadt weiter eng begleiten, versprach der Staatssekretär.

Spendenannahme am Tor 

Inzwischen nimmt die Einrichtung Spenden direkt an. Kleidung aller Art für Kinder und Erwachsene, aber auch Spielzeug, Kinderbücher und anderes (außer Möbel) werden benötigt. Sie können laut Bürgermeister Christian Grunwald direkt am Haupttor der Kaserne (linker Zugang) abgegeben werden. Allerdings müssen Spender unbedingt einen gültigen Personalausweis vorweisen, sonst können ihre Spenden nicht angenommen werden, teilt die Einrichtungsleitung mit.

Auch die Stadt ist weiter Ansprechpartner für alle, die bei der Unterbringung der Flüchtlinge helfen wollen. Insbesondere Muttersprachler, die auf Honorarbasis als Dolmetscher arbeiten können, seien gesucht, sagt Grunwald.

Kontakt: Stadt Rotenburg, Telefon 06623/933159, E-Mail magistrat@rotenburg.de

Quelle: HNA

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