Wunderbar und wohltätig: Benefizkonzert in Bebra wurde von Publikum umjubelt

Zu Herzen gehend: Christiane Busch singt gemeinsam mit den Sängerinnen und Sängern von The Mixed Melodies „Gabriellas Song“. Fotos: Apel

Bebra. Viel gute Musik und vor allem: viel Geld: Gut 2000 Euro spendeten die Besucher des Benefizkonzertes zugunsten der Deutschen Knochenmarkspenderdatei.

Es war ein Abend voll wunderbarer Musik. Und Glück und Rührung. In allem Unglück. Denn das von Augenoptikermeister Wolfgang Schneider initiierte Benefizkonzert zugunsten der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) sollte in allererster Linie dazu dienen, der an Leukämie erkrankten Aysun Blinzler aus Großenlüder zu helfen.

Sie war mit ihrer Familie in die Bebraer Auferstehungskirche gekommen, wo sie herzlich begrüßt wurde und wo sie mit vielen Hundert Zuhörern erlebte, wie motiviert und engagiert drei von Patrick Busch dirigierte Chöre für die gute Sache sangen. Das fing schon an beim Weiteröder Kinderchor „Sternschnuppe“, der mit „Kommt alle her“ schwungvoll begann und dann das Lied „Simama kaa“ intonierte, das davon handelt, dass afrikanische Kinder bis zu 20 Kilometer zu ihrer Schule laufen müssen - und doch froh sind, dass sie in die Schule gehen dürfen.

Der Abend in Bildern:

Benefiz-Konzert in der Auferstehungskirche

Der auf dem Kinderchor aufbauende Jugendchor „Conbrio“ beglückte mit noch schöneren Stimmen. Insbesondere die beiden Stücke mit Soloeinlagen von Janine Diefke und Leonie Wedekind brachten zum Ausdruck, um was es am Samstagabend ging: Auf einem festen Fundament stehen, aufeinander acht geben, denn: „Zusammen werden wir stark sein!“

Sie freuen sich über das erfolgreiche Konzert: von links Schirmherr Wolfgang Schneider, Sven Ruprecht (Verlobter von Fulya), Fulya Aydindag (Tochter von Aysun), Aylin Blinzler, Aysun Blinzler, Bastian Blinzler und Manfred Blinzler.

Andächtig und voller Zuversicht sangen die jungen Leute ihr Jugendgottesdienststück „Meine Zeit steht in deinen Händen“, ehe der Lispenhäuser Chor „The Mixed Melodies“ das „Hallelujah“ von Leonard Cohen und, auf Schwedisch, „Gabriellas Song“ - den zu Herzen gehenden, mit der Solistin Christiane Busch anrührend umgesetzten Filmtitel - vortrug.

Weitere Werke folgten, allen voran das als Solostück vorgetragene Bonhoeffer-Lied „Von guten Mächten“, wie zuvor schon unterbrochen von passenden, von Markus Rahn mit viel Gefühl auf der Gitarre gespielten Stücken.

Nicht enden wollender Applaus, stehende Ovationen und hochgereckte Taschenlampen, als alle Gruppen gemeinsam von der schönen Welt, die immer wieder geheilt werden möge („Heal the World“), sangen. Und schließlich viele, willkommene Geldscheine, insgesamt gut 2000 Euro. Ein wohltätiger, wohltuender, wunderbarer Abend.

Von Wilfried Apel

Quelle: HNA

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