Konzert der Obersuhler Blasmusik war wieder ein voller Erfolg – 300 Gäste begeistert

Wünsch’ Dir was

In jeder Hinsicht ein starker Auftritt: die Mitglieder der Obersuhler Blasmusik bei ihrem Konzert am Pfingstsonntag. Foto: Koch

Obersuhl. Das zweite große Wunschkonzert der Obersuhler Blasmusik fand, nach dem Erfolg vom vergangenen Jahr, ebenfalls vor voll besetzten Rängen statt. Etwa 300 Gäste waren am Pfingstsonntag in das Bürgerhaus nach Obersuhl gekommen, um das abwechslungsreiche, zweistündige Programm zu genießen.

„Ein halbes Jahr haben wir uns auf dieses Konzert vorbereitet“, berichtet Thorsten Gräf, der musikalische Leiter der Obersuhler Blasmusik. „Aber das ist für uns Freizeit.“ Diese Meinung teilt auch der 1. Vorsitzende der Obersuhler Blasmusik, Jürgen Mohr. „Konzerte sind eine Möglichkeit, unser musikalisches Können unter Beweis zu stellen.“

Lohn für den Fleiß

Für den Fleiß beim Proben wurden die 42 Musiker auf der Bühne mit kräftigem Applaus belohnt. Gespielt wurden bekannte und weniger bekannte Melodien, traditionelle und moderne sowie ausländische Rhythmen.

Der erste Teil des Konzertes bewies die große musikalische Bandbreite der Obersuhler Blasmusik. Erst im zweiten Teil folgte das Wunschkonzert, nachdem die Wunschzettel in der Pause ausgewertet worden waren.

Im ersten Konzertteil hatten verschiedene Solisten beziehungsweise ganze Instrumenten-Register, zum Beispiel die Posaunen, bei einzelnen Titeln ihre Solo-Auftritte.

Den Anfang machte der „Fliegermarsch“, der 1912 komponiert wurde. Es folgten Titel wie „Happy Trombones“ mit einem Auftritt des Posaunen-Registers (Uwe Bachmann, Bernd Linß, Jürgen Mohr, Andreas Uebermuth), „Lustige Vagabunden“ mit den Solisten Heike Link, Steffen Sauer, Matthias Schmidt und Daniel Siebert, der Stierkampf-Titel „Macarena“ mit der solistischen Einlage von Uwe Eichardt, die Toccata in D-Moll von Johann Sebastian Bach und vieles mehr.

Spende für den Nachwuchs

Das Wunschkonzert der Obersuhler Blasmusik war kostenlos. Daher bat der 1. Vorsitzende die Gäste um eine Spende für die Jugendabteilung des Orchesters. „In unserem Orchester spielen vier Schüler und sieben junge Erwachsene“, berichtet Jürgen Mohr. In dieser Hinsicht sei der Nachwuchs gesichert. „Aber gerade die Nachwuchsspieler müssen in ihrer musikalischen Ausbildung besonders gefördert werden, und das kostet Geld.“

Das ließen sich die Zuhörer in Obersuhl nicht zweimal sagen. Für so ein gelungenes Blasorchester-Konzert wirft man gern einen Schein in die Spendenbox.

Von Alexandra Koch

Quelle: HNA

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