Die Windenergie Friedewald GbR investiert 7,6 Millionen Euro

Windräder wachsen an der A 4

Hoch hinaus: Das erste von zwei neuen Windrädern (rechts) wird derzeit oberhalb von Friedewald, direkt an der Autobahn 4 ,errichtet. Foto: rey

Friedewald. Neben den beiden bereits in 2003 und 2004 errichteten Windkraftanlagen auf der Hute oberhalb von Friedewald wachsen dort derzeit zwei weitere Windräder in den Himmel.

Wie Michael Rudewig, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Windenergie Friedewald GbR, mitteilt, werden rund 7,6 Millionen Euro investiert. In dieser Summe enthalten sind die Kosten für die beiden Anlagen, die Fundamente, die spätere Anbindung an das Stromnetz im Friedewalder Gewerbegebiet sowie auch für den Wegebau und die Nebenanlagen.

Nachdem die Fundamente gegossen worden sind, werden nun die eigentlichen Anlagen errichtet. „Nach über vier Jahren Planungszeit sollen die beiden Windkraftanlagen im November ans Netz gehen“, erklärt Rudewig. Bei den beiden neuen Windrädern handelt es sich um Enercon E-82 Anlagen. Jedes Windrad hat eine Nabenhöhe von 138 Metern und einen Rotordurchmesser von 82 Metern. Die Bauteile eines Turms wiegen zwischen 42 und 54 Tonnen. Sie werden auf Schwertransportern über die Autobahn angeliefert. In Niederaula geht es auf die Bundesstraße.

Die letzte Etappe führt dann im Seulingswald eine steile Schotterstrecke hinauf. Dort zieht ein riesiger Radlader den Schwertransport nach oben. Der Jahresenergieertrag wachse durch die beiden neuen Anlagen auf insgesamt neun Millionen Kilowattstunden pro Jahr. „Dieser Ertrag entspricht dem durchschnittlichen Stromverbrauch von 5600 Personen“, teilt Rudewig mit.

Von Mario Reymond

Quelle: HNA

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