Forderungen der Fahrlehrer: Punkt für Punkt nach Verbesserungen suchen

TÜV will optimalen Service

Hersfeld-Rotenburg. Der TÜV Hessen/TÜH reagiert auf die Kritik der Fahrlehrer im Kreis Hersfeld-Rotenburg. Man begrüße die Initiative der Fahrschulen zu einem intensivem Dialog mit den Verantwortlichen der Technischen Prüfstelle für den Kraftfahrzeugverkehr in Hessen (TP) der TÜH, heißt es vonseiten des TÜV (Technische Überwachung Hessen GmbH) in Darmstadt.

„Wir nehmen die Hinweise der Fahrlehrer ernst, die es uns ermöglichen, unseren Service weiter zu steigern“, betont TP-Leiter Uwe Herrmann. „Wir werden uns deshalb jeden Punkt der Forderungen seitens der Fahrlehrer im Einzelnen vornehmen, vorbehaltlos nach Verbesserungen suchen und die Möglichkeiten ausloten. Allerdings gibt es auch gesetzliche Zwänge, die keinen Interpretationsspielraum zulassen, von einzelnen Fahrerlaubnisbewerbern jedoch als störend empfunden werden“, führt Herrmann weiter aus. TÜV Hessen/TÜH seien sehr daran interessiert, den Fahrschulen und Fahrschülern einen optimalen Service zu bieten.

Der TÜV weist darauf hin, dass mehr Prüfstandorte in Hessen von der TP betrieben würden, als dies mit der Aufsichtsbehörde zur Flächendeckung abgestimmt ist. Daran ändere die Schließung des Prüfraumes in Bebra nichts. Die Prüfstellen in Eschwege und Bad Hersfeld würden deshalb ausreichend Prüftermine zur Verfügung stellen.

„Aufgrund der demographischen Entwicklung, die auch in Hessen bereits mehr als deutlich spürbar ist, ist die Anzahl der Fahrschüler insbesondere außerhalb der Großstädte stark rückläufig“, erklärte Herrmann weiter. Dies zwinge den TÜV zu Veränderungen.

Regelmäßige Treffen

Um in Zukunft früher und enger solche Themen mit den Fahrlehrern zum Wohle der Fahrschüler besprechen zu können, schlägt die TP den Fahrlehrern regelmäßige Treffen vor. So sollten kontinuierlich Service-Verbesserungen vorangebracht werden. (red/ank)

Quelle: HNA

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