Wildecker Hallenbad öffnet wieder

Sorgt seit Jahren für Diskussionen in Wildeck: die Kleinschwimmhalle in Obersuhl. Foto: Archiv

Obersuhl. Gute Nachricht für die Wildecker: Die Kleinschwimmhalle Obersuhl wird zumindest für diese Wintersaison wieder öffnen - und zwar am Montag, 2. November.

Technische Probleme bei der Inbetriebnahme gab es nicht. Die in die Jahre gekommene Beckenfolie wird in dieser Saison noch halten. Die Bademeister hatten die Folie genau unter die Lupe genommen. Das berichtete Bürgermeister Alexander Wirth auf Anfrage.

Die Kommunalaufsicht hatte der Gemeinde bereits 2012 eine Aufnahme von Krediten für eine grundlegende Sanierung des Bades untersagt. Im Juli 2015 hatte die Aufsicht der hoch verschuldeten Gemeinde auch untersagt, 30 000 Euro für eine neue Beckenfolie im Haushalt zur Verfügung zu stellen. Auch Instandhaltungsarbeiten, die zu einer Erhöhung des Jahresdefizits führen, seien nicht genehmigungsfähig, hieß es.

90 Prozent Zuschuss? 

Die Öffnung für diese Saison sagt aber noch nichts darüber aus, wie es in Zukunft mit der Schwimmhalle weitergehen wird. Bürgermeister Wirth allerdings bleibt optimistisch. Er hat auch eine neue Idee, wie die Schwimmhalle für die Gemeinde erhalten bleiben könnte. Nach seinen Informationen bietet das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung ein Förderprogramm für Gemeinden an, die sich in einer Haushaltsnotlage befinden. „Projekte wie zum Beispiel Schwimmbäder erhalten einen 90-prozentigen Zuschuss“, berichtete Wirth. Das Bundesprogramm stelle bis 2018 insgesamt 100 000 Millionen Euro zur Verfügung, um soziale Infrastruktur zu sanieren. Ob das eine Chance für Wildeck sei, müsse jetzt geklärt werden.

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Quelle: HNA

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