Eingeplantes Geld reichte nicht für Außenanlagen

Wildeck: Halle kostet 130.000 Euro mehr

Sie soll eine Heimat für alle Richelsdorfer Vereine und Bürger werden: Bevor die sanierte und erweiterte Weißberghalle wieder in Betrieb gehen kann, müssen die Außenanlagen fertig sein. Foto: Vöckel

Richelsdorf. Bei der Sanierung und Erweiterung der Weißberghalle in Richelsdorf sind viele Probleme aufgetaucht. Schließlich reichte das Geld nicht mehr für die Außenanlagen.

Insgesamt zwei Millionen Euro hat die Gemeinde Wildeck bereits in ihrem Haushalt für die Sanierung und Erweiterung der Weißberghalle in Richelsdorf bereitgestellt. Eigentlich sollten von dieser Summe auch die Außenanlagen mit gestaltet werden - doch das Geld reicht dafür nicht mehr. Jetzt muss die Gemeinde weitere 130.000 Euro ausgeben - das ist der Eigenanteil der Gemeinde für die Gestaltung der Außenanlage. Das Geld muss sie als Kredit aufnehmen.

Dafür hat die Gemeindevertretung in ihrer jüngsten Sitzung grünes Licht gegeben. 26 Parlamentarier stimmten dafür, lediglich zwei dagegen.

Die Weißberghalle ist das mit Abstand wichtigste Projekt der Dorferneuerung in Richelsdorf. Um sie wieder in Betrieb nehmen zu können, müssen die Außenanlagen fertiggestellt sein. Die Kosten dafür werden auf insgesamt 240.000 Euro geschätzt.

„Diese Summe erscheint im ersten Moment viel Geld. Aber man muss dem auch gegenüberstellen, dass wir hier von einer Fläche von 2500 Quadratmetern reden“, erklärte Bürgermeister Alexander Wirth. Die Kommunalaufsicht hat die Aufnahme des Kredites bereits genehmigt.

Vor Ort sei immer wieder versucht worden, die Mehrkosten durch Einsparungen auszugleichen, erklärte der Bürgermeister.

Welche Probleme beim Bau in den vergangenen zweieinhalb Jahren aufgetaucht sind und was es an Kritik, Lob und Gefühlen im Parlament bei diesem Thema gab, lesen Sie in unserer gedruckten Dienstagausgabe.

Von René Dupont

Quelle: HNA

Kommentare