Verträge sollen noch in dieser Woche unterzeichnet werden

Wiederaufbau des Spielplatzes "Hinter dem Finanzamt" rückt näher

Spielplatz im Herbst: Die Tristesse soll im nächsten Jahr beendet werden, die Verträge für einen Weiterbetrieb sind unterschriftsreif. Foto: Schankweiler- Ziermannn

Rotenburg. Der Wiederaufbau des Spielplatzes „Hinter dem Finanzamt“ in Rotenburg rückt näher: Möglichst noch in dieser Woche sollen die Verträge zwischen dem Verein Kinderförderfonds für Chancengleichheit, dem neuen Grundstückseigner und der Stadt Rotenburg unterzeichnet werden.

Der Verein wird dann Betreiber des Spielplatzes sein. Wie der stellvertretende Vorsitzende des Kinderförderfonds, Behcet Iscioglu, auf Anfrage erklärte, hatte sich die Mitgliederversammlung mehrheitlich für den Vertragsabschluss ausgesprochen. Nun wolle man Aktionen planen, um weitere Spenden für die Ausstattung des Spielplatzes zu bekommen und auch Sponsoren suchen. Im Frühjahr soll der Wiederaufbau beginnen.

Die plötzliche Schließung und der Abbau der Spielgeräte hatte im Oktober vergangenen Jahres für Wirbel gesorgt. Vorausgegangen war der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, diesen und den Spielplatz an der Ludwigstraße aufzugeben und stattdessen andere Spielplätze aufzuwerten. Nach Elternprotesten und dem Einsatz des Kinderförderfonds kamen schließlich private Lösungen zustande. Für beide Spielplätze fanden sich Rotenburger, die die Plätze kaufen und den Kindern wieder zur Verfügung stellen wollten.

Während der Spielplatz an der Ludwigstraße von einem Privatmann erworben und als Bolzplatz wieder hergerichtet worden war - er kümmert sich auch um die Grundstückspflege - , gestaltete sich das Unterfangen für den Spielplatz Hinter dem Finanzamt schwieriger. Zwar gab es auch hier einen privaten Käufer, doch die Verhandlungen mit dem Verein Kinderförderfonds über den Betrieb zogen sich in die Länge. Der Verein wird künftig auch zuständig sein für den Winterdienst und die Pflege des Geländes. „Falls sich die Eltern nicht so engagieren, wie sie es angekündigt hatten, müssen wir die Arbeit an Unternehmen vergeben“, erklärte Iscioglu. (sis)

Quelle: HNA

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