Wieder Abschied nehmen: Hauptfeldwebel Bläschke war Führungsunterstützer von Beginn an

Abschied: Hauptfeldwebel Stephan Bläschke muss seine neue Heimat bald verlassen. Das Gebäude der zweiten Kompanie auf dem Gelände der Alheimerkaserne im Hintergrund ist schon weitgehend verwaist. Das Rotenburger Ortsschild war ein Geschenk, das Bläschkes Büro schmückt. Foto: Meyer

Rotenburg. Stephan Bläschke ist einer, der dabei war, als das Führungsunterstützungsbataillon 286 aufgestellt wurde. Er hat Wurzeln geschlagen in Rotenburg. Zeitweise war er Vertrauensperson von mehr als einhundert Soldaten. Wir stellen ihn im Porträt vor.

Dass Stephan Bläschkes Bürotür immer offen steht, gehört zum Selbstverständnis des Kompaniefeldwebels, der für seine Soldaten jederzeit ein offenes Ohr haben will. Nur, dass kaum noch Soldaten da sind. Die Flure im Gebäude der zweiten Kompanie sind verwaist und zeugen von der baldigen Schließung der Alheimerkaserne in Rotenburg.

Stephan Bläschke ist einer, der dabei war, als das Führungsunterstützungsbataillon 286 aufgestellt wurde, und er wird zu denen gehören, die nach seiner Auflösung in Rotenburg hinter sich die Tür zumachen. Dabei ist der Hauptfeldwebel einer derjenigen Soldaten, die in der Region ganz und gar heimisch geworden sind und hier Wurzeln geschlagen haben. Nun ist es für ihn unvermeidlich, die neu gewonnene Heimat zu verlassen.

In seiner Arbeit fand Bläschke Erfüllung. Die Rolle des Kompaniefeldwebels, umgangssprachlich Spieß genannt, der seinen Soldaten, wie Bläschke sagt, mal mit väterlichem, mal mütterlichem Rat zur Seite steht, passt zu dem Mann mit den freundlichen Gesichtszügen, Brille und Dreitagebart. Zwischenzeitlich war er Vertrauensperson von mehr als hundert Soldaten der zweiten Kompanie.

Was Stephan Bläschke und seine Familie an Rotenburg zu schätzen gelernt haben, lesen Sie in unserer gedruckten Ausgabe.

Von Achim Meyer

Quelle: HNA

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