Bad Hersfeld mit 130 Grundstücksverkäufen 2013 an der Spitze

Weniger Geschäfte mit Immobilien im Kreis

Hersfeld-Rotenburg. In der Region werden weniger Immobilien gekauft. Das geht aus dem Immobilienbericht hervor, den das Amt für Bodenmanagement (AfB) für das Jahr 2013 vorgelegt hat. Die Behörde mit Sitz in Homberg/Efze ist für die drei Landkreise Hersfeld-Rotenburg, Schwalm-Eder und Werra-Meißner zuständig – Rückschlüsse ausschließlich auf das Gebiet unseres Kreises sind also nicht möglich.

4852 Kaufverträge wurden 2013 in den drei Kreisen geschlossen – das sind 14 Prozent weniger als im Jahr davor, heißt es in einer Pressemitteilung des Amts. Etwa im selben Maß ging auch die Summe aller Kaufpreise zurück; sie lag bei 347 Millionen Euro. Um mehr als ein Fünftel sank die umgesetzte Fläche auf 1778 Hektar.

Einen Rückschluss darauf, dass es den Menschen in der Region finanziell schlechter gehe, lässt das aber wohl nicht zu. „Ende 2012 ist die Grunderwerbssteuer gestiegen“, erläutert Yvonne Hoffmeister von der Zentralen Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse Hessens (Wiesbaden), die das Zahlenwerk erstellt haben. 2012 sei daher viel Eigentum erworben worden, der Rückgang 2013 zu erwarten gewesen.

Im Durchschnitt kostete ein Wohnhaus im Kreis Hersfeld-Rotenburg gut 107 000. Die im Durchschnitt teuersten Liegenschaften gab es in Fritzlar (174 000 Euro), in Bad Hersfeld waren es 124 000. Schlusslicht ist die Gemeinde Schwarzenborn (Schwalm-Eder-Kreis) mit 42 000 Euro. Der Kreis Hersfeld-Rotenburg hat einige Besonderheiten aufzuweisen: Bei den Verkäufen bebauter Grundstücke liegt die Stadt Bad Hersfeld mit 130 vorn – Friedewald (7) ziert das Tabellenende. Im Kreis Hersfeld-Rotenburg wurden auch die meisten Eigentumswohnungen gehandelt: 130. Mit 107 hat dabei die Kreisstadt den Löwenanteil. HINTERGRUND

Von Rainer Henkel

Quelle: HNA

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