Haus geschlossen – Verein Wuwis unterstützt jetzt Armenviertel in Simbabwe

Weiter Hilfe für Waisen

Lispenhausen. Das Waisenhaus in Mutare, das der Lis-penhäuser Verein Wuwis (Wir unterstützen Waisenkinder in Simbabwe) unterstützt hat, ist von staatlicher Seite geschlossen worden. Der Verein unterstützt seit mehreren Jahren auch noch ein anderes Projekt, das den Namen Tafara trägt. Wuwis ist dort bereits der finanzielle Haupt-Unterstützer und legt sein Augenmerk nun auf dieses Projekt. Das teilte die Vorsitzende Nicole Schilling mit.

„Die Schließung des Heims kam für uns sehr plötzlich ohne Vorankündigung“, berichtet Schilling. Der Verein habe keinerlei Einfluss auf solche Entscheidungen. Wuwis war fast zehn Jahre der Hauptunterstützer des Heimes.

Die Kinder unter 18 Jahren wurden auf andere Waisenhäuser verteilt. „Nach unserer Überzeugung sind dieses besser geführte Heime. Aus diesem Grund sehen wir vieles sehr positiv für die Kinder“, betont die Vorsitzende.

Da die Heime weiter entfernt seien von Mutare, werde eine engere Betreuung durch Wuwis leider nicht mehr möglich sein.

Mit dem Nötigsten versorgen

Bei dem Projekt Tafara geht es um die Unterstützung von elternlosen Kindern im Armenviertel Sakubva in Mutare. Dort haben alle Kinder einen ehrenamtlichen Mitarbeiter, der sich um sie kümmert. Dieser besucht das Kind und die Familie regelmäßig und steht dem Kind als Ansprechpartner zur Verfügung, berichtet Schilling. Ziel sei, die Kinder mit dem Nötigsten zu versorgen. Dazu gehören Mahlzeiten, Medikamente und auch die seelische Betreuung. Im Bereich Bildung finanziert Tafara die Schulgelder der Kinder und bleibt durch Vertrauenslehrer mit den Schulen in Kontakt.

In den vergangenen Jahren ist das Projekt auf 195 Kinder angewachsen, die von 18 Freiwilligen betreut werden.

Seit Dezember 2014 wurde Petra Krumpen vom CFI (Christliche Fachkräfte International) nach Simbabwe entsendet und arbeitet Vollzeit bei Tafara. Petra Krumpen hatte mehrere Jahre in Alheim und Lispenhausen für die evangelische Kirche gearbeitet.

„Dank Wuwis und der vielen Unterstützer können wir somit weiterhin viel Gutes tun und vielen Waisenkindern eine bessere Zukunft und ein besseres Leben ermöglichen“, so das Fazit von Schilling. „Petra Krumpen kümmert sich persönlich um eingehende Spenden, die zu 100 Prozent für dieses Projekt verwendet werden“, versichert die Vorsitzende des Vereins.

Auch der gesamte Erlös, der beim Rotenburger Kunsthandwerkermarkt am Samstag, 7. November, und Sonntag, 8. November, zustande kommt, geht an Wuwis. Der Verein wird das Geld dann komplett für das Projekt Tafara einsetzen. (red/dup)

Finanziell unterstützen kann man den Verein Wuwis durch Spenden auf das

Konto: Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, IBAN: DE36 5325 0000 0053 0478 90 BIC-/SWIFT-Code: HELADEF1HER

Stichwort: Spende, plus Name und genaue Anschrift wegen Spendenquittung.

Quelle: HNA

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