Pflegebörse und Generationenverein stehen auf Prioritätenliste

Weiter für Familien

Alle Generationen und Kulturen gemeinsam: Das jährliche Siedlungsfest Göttinger Bogen ist ein Beispiel für ein bereits jetzt familienfreundliches Bebra. Das Foto zeigt Kinder, die Ende Juni beim Siedlungsfest Spielsachen verkauften, im Hintergrund Stadtrat Georg Soldan. Archivfoto:  Meyer/nh

Bebra. An erster Stelle einer Prioritätenliste für ein familienfreundliches Bebra steht der Aufbau einer Pflegebörse. Die Gründung eines Generationenvereins steht an zweiter Stelle der Ziele und Maßnahmen, die der städtische Ausschuss für Soziales und Kultur erarbeitet hat.

Die Prioriätenliste wurde während der jüngsten Stadtverordnetenversammlung unter Leitung von Herbert Börner einstimmig beschlossen. Danach folgen in dieser Reihenfolge der Ausbau der Patenschaften von Kitas, Schulen, Altenheimen und Spielplatzpaten und das Wohnen mehrerer Generationen beziehungsweise altengerechtes Wohnen.

Bildungsstadt

Danach steht die Erstellung einer Info-Broschüre und des Internetauftritts „Familienfreundliches Bebra“ auf der Liste. Halbjährlich soll ein Veranstaltungskalender erscheinen. Auch ein „generationenfreundlicher öffentlicher Raum“ wird angestrebt. Die Ziele und Maßnahmen stammen aus den Handlungsfeldern „Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege“, „Miteinander der Generationen“, „Freizeitgestaltung und generationenfreundliche Alltagsräume“. Dem vierten Handlungsfeld, „Bildung – lebenslanges Lernen“ ist Punkt acht der Prioritätenliste zuzuordnen, das Ziel einer „Bildungsstadt Bebra mit Vernetzung und Begegnung zwischen Jung und Alt und verschiedenen Kulturen“. Das Parlament beschloss einstimmig, dass der Ausschuss die Ziele und Maßnahmen weiter konkretisieren soll.

Christina Kindler (SPD) hatte vor der Abstimmung einen Dank an die Verwaltung gerichtet. Nicht nur die Stadtsanierung und das im Entstehen begriffene Handelszentrum machten die Stadt attraktiv, sondern eben auch die Familienfreundlichkeit. (ank)

Quelle: HNA

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