Windräder: Wehneberg nicht in den Plänen des Regierungspräsidiums

Hersfeld-Rotenburg. Der Wehneberg bei Bad Hersfeld, wo mehrere Windkraftanlagen geplant sind, taucht im Enwurf des Regionalplans nicht mehr auf. Der Plan ist kürzlich den Bürgermeistern im Kreis Hersfeld-Rotenburg vorgestellt worden und wird jetzt mit den Plänen in den Städten und Gemeinden abgestimmt.

In der Karte des RP sind die Suchräume für Windenergieanlagen im Kreis mit Windgeschwindigkeiten ab 5,75 Metern pro Sekunde (m/s) verzeichnet. Berücksichtigt sind auch schon viele Ausschlusskriterien wie Naturschutz- und andere geschützte Gebiete, Abstände zu Siedlungen und mehr.

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Für den Bereich Bebra, Rotenburg und Alheim gibt es keine Überraschungen. Man habe die Planungen eng mit dem RP abgestimmt, erklärt Heinrich Wacker. Zwei Prozent der Landkreisfläche, das sind etwa 2200 Hektar, müssen für Windkraft ausgewiesen werden.

Zurzeit stehen in dem Entwurf noch knapp 6000 Hektar mit grünen und gelben Flächen. Das heißt, diese Flächen sollten laut RP weiter geprüft werden. Einige Flächen kommen laut RP nicht mehr infrage.

Genannt werden die Hohe Buche bei Bebra-Solz, Flächen bei Nentershausen-Dens, in Philippsthal, in Eiterfeld/Hohenroda/Schenklengsfeld, in Eiterfeld/Haunetal, bei Breitenbach a.H./Grebenau und in Haunetal. Andere Flächen sind rot eingestuft. Hier sei die Entwicklung der Windenergie nur schwer vorstellbar, heißt es aus dem RP.

Der Wehneberg sei mit 5,5 m/s Windgeschwindigkeit kein Premiumstandort, sagte Johannes van Horrick von der Bad Hersfelder Stadtverwaltung auf Nachfrage. Doch sei er mit dem neuen RP-Entwurf nicht vom Tisch. Auch Einzelgutachten seien möglich.

Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

Quelle: HNA

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