Rettungsschirm ist Grund für geplante Gebührenerhöhung

Wasser soll teurer werden

Rotenburg. Die Rotenburger müssen sich voraussichtlich auf höhere Wasser- und Niederschlagswassergebühren einstellen. Die Gebühr für Abwasser soll dagegen sinken. Die Stadtverordneten werden darüber am Donnerstag, 14. November, ab 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses entscheiden.

Vorgeschlagen ist eine Erhöhung der Trinkwassergebühr auf den Bruttoendpreis von 3,04 Euro pro Kubikmeter (bisher 2,77 Euro) sowie die Erhöhung der Niederschlagswassergebühr von 62 auf 73 Cent pro Quadratmeter versiegelte Fläche, der an den Kanal angeschlossen ist. Die Schmutzwassergebühr soll von 2,14 auf 2,02 Cent verringert werden. Diese Gebühr kann gesenkt werden, weil in diesem Bereich in den vergangenen Jahren Gewinne erwirtschaftet worden waren, erklärte Stadtwerkeleiter Stephan Heckeroth.

Hintergrund der geänderten Gebühren ist der Rettungsschirm. Um den städtischen Haushalt, wie mit dem Land vereinbart, wieder auf Vordermann zu bringen, soll der Zinssatz für die Eigenkapitalverzinsung von derzeit vier auf 4,5 Prozent steigen, also mehr Geld von den Stadtwerken an den städtischen Haushalt abgeführt werden. (sis)

Quelle: HNA

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