Trotz Verunreinigung am Seepark: Wasser in Badeseen hat sehr gute Qualität

Hersfeld-Rotenburg. Gute Nachricht für alle Wasserratten, die sich gern in Badeseen vergnügen: Die Wasserqualität in den beiden Seen im Kreis Hersfeld-Rotenburg, die nach den EU-Richtlinien offiziell als Badegewässer gelten, ist sehr gut.

Das Gesundheitsamt überprüft die Qualität des Wassers im Breitenbacher See bei Bebra und im See beim Seepark Kirchheim regelmäßig.

Die EU hatte für die beiden Gewässer schon in den vergangenen drei Jahren jeweils drei Sterne vergeben – und damit eine „ausgezeichnete Wasserqualität“ bescheinigt. Beim Breitenbacher See ergaben die Proben auch in diesem Jahr bislang keine Beanstandungen.

Vom Baden im See beim Seepark Kirchheim mussten die Behörden allerdings ab Montag, 11. August, für wenige Tage abraten. Der Grund waren „kurzzeitige Verschmutzungen“. Das berichtet Helmut Diebel, der Betriebsleiter der Kirchheimer Gemeindewerke. Die Gemeinde ist Betreiber des Sees. Gesperrt werden musste der See allerdings nicht. Nach einer Nachmessung konnte das Gesundheitsamt des Landkreises Entwarnung geben. Das Baden im See ist mittlerweile wieder bedenkenlos möglich.

Werden bei einer Messung bedenkliche Werte festgestellt, wird die Öffentlichkeit sofort durch Aushänge an den Seen gewarnt. Dabei gibt es zwei Warnstufen. Bei der ersten Stufe wird vom Baden abgeraten. Die Nutzer müssen dann selbst entscheiden, ob sie noch baden gehen. Bei der zweiten Stufe wird der See fürs Baden gesperrt.

Das Gesundheitsamt warnt ausdrücklich davor, das Badeverbot an Baggerseen zu missachten. „Auch falsches Verhalten beim Baden kann gefährlich sein“, betont der Leiter des Fachdienstes Gesundheit des Landkreises, Uwe Litwiakow. Dazu gehöre das Springen in ein unbekanntes, möglicherweise zu flaches Gewässer.

Quelle: HNA

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