Rotenburger Hebammen beschenken junge Eltern mit Mützchen und Socken

Ein warmes Willkommen

Freuen sich über die gelungene Aktion: Von links Elisabeth Hillicke, Carina Persky mit Finn, Anneliese Lamm, Doris Schäfer, Ursula Gonnermann, Katja Brand, Esther Frost, Isabelle Bauer mit Mia und Anna Killmer mit Noah. Foto: Meyer

Rotenburg. An kühlen Tagen sind sie auch im Sommer nützliche Kleidungsstücke: Bunte Mützen, die nicht kratzen und die Köpfe von Mia und Noah warm halten. Die drei Monate alten Babys gehören zu denen, die in den vergangenen Wochen von Rotenburger Hebammen mit Socken und Mützchen beschenkt wurden.

Der Landkreis und die Stadt Rotenburg vergeben Willkommenspakete an junge Väter und Mütter. Im Mai haben Rotenburger Hebammen die Verteilung der Pakete übernommen und sie zusätzlich bestückt.

Auch Hinweise auf Angebote für Eltern und Kind beinhalten die Pakete. Etwa Informationen zu Baby-Schwimmen, Spielkreisen oder Kindergärten.

Die Idee sei, dass Eltern informiert würden und auch mit anderen Eltern in Kontakt kämen, erklärt Hebamme Elisabeth Hillicke.

Zwei, die gerne Stricken

Neu sind dabei gestrickte Socken und Mützen. Mit Anneliese Lamm und Ursula Gonnermann haben die Hebammen zwei ältere Damen gefunden, die gut und gerne stricken und den Eltern damit eine Freude machen. Hebamme Hillicke sagt: „Die ältere Generation heißt so die jüngere willkommen.“

Für ein paar Socken braucht Ursula Gonnermann einen Tag, Anneliese Lamm schafft drei bis vier Mützen an zwei Tagen. Dutzende Mützchen und Socken haben beide schon gestrickt, und wenn mal etwas nicht passt, wird es umgetauscht. „Wir haben doch Zeit“, sagt Anneliese Lamm.

Die 30 Jahre alte Isabelle Bauer hat nicht nur die Mütze für ihre Tochter Mia dankend angenommen, sondern auch den Gutschein für einen Baby-Massagekurs eingelöst. Der hilft nicht nur gegen Einschlafschwierigkeiten, sondern macht auch der Mutter Freude und ermöglicht Kontakt zu anderen Eltern.

Die Rotenburger Hebammen Elisabeth Hillicke, Esther Frost, Josephine Friese und Christiana Friedrich sowie Patinnen der Aktion in den Ortsteilen freuen sich über gespendete Wolle und Helferinnen beim Stricken.

Von Achim Meyer

Quelle: HNA

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