Wanderhütte bei Hönebach wird Raub der Flammen

Hönebach. Ein Feuer ist in der Nacht zu Sonntag in einer alten Zollhütte am Waldrand bei Hönebach in der Feldgemarkung "Am alten Berg" ausgebrochen. Als Ursache für das Feuer kommt laut Polizei nicht ordnungsgemäßes Löschen eines Ofens in Betracht.

Wie die Polizei mitteilte, ist der Brand gegen 2.30 Uhr in der Nacht bemerkt worden. Die alte Zollhütte wird als Wanderhütte von Vereinen genutzt. Nach Angaben der Polizei soll sie am Samstagnachmittag von zwei Personen, die die Hütte auch vereinsmäßig pflegen, aufgesucht worden sein. Dabei wurde der hütteneigene Holzofen angezündet. Gegen 19 Uhr verließen die beiden die Hütte wieder. Zu diesem Zeitpunkt sei das Holz im Ofen nahezu abgebrannt gewesen. Die Hütte war ordnungsgemäß verschlossen worden.

Als Ursache für das Feuer kommt laut Polizei nicht ordnungsgemäßes Löschen des Ofens in Betracht. In der Nacht sei die Hütte - vermutlich durch Funkenflug - dann in Brand geraten. Die Ermittlungen dauern an. Die vier mal vier Meter große Holzhütte stand nach Angaben des Wildecker Wehrführers Thomas Specht beim Eintreffen der Feuerwehr in voller Ausdehnung in Flammen.

Rettungskräfte kämpfen mit Schnee, Eis und Feuer

Die Rettungskräfte hatten bei ihrer Anfahrt zur in Flammen stehenden Wanderhütte mit den widrigen Wetterbedingungen zu kämpfen. Der Neuschnee und eine Anfahrt quer über einen tief verschneiten Acker sowie die frostigen Temperaturen erschwerten den Einsatz, teilt Wehrführer Specht auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Im Einsatz waren 25 Feuerwehrleute der Wehren aus Hönebach, Obersuhl und Kleinensee. Die beiden Wehren aus den Nachbarorten hatten jeweils ihre Tanklöschfahrzeuge entsandt. Auch die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Polizei hielt das nächtliche Feuer in Atem. Menschen kamen nicht zu Schaden - die Höhe des Schadens beträgt 500 Euro. Hinweise bitte an die Polizei in Rotenburg, Telefon 06623/9370. (pgo)

Quelle: HNA

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