Die Waldhessenschau öffnete ihre Tore für Besucher

Schwerpunktthema Gesundheit: Magdalena Großkurth, Anna Vukadinovic und Sabrina Woydowski von der Physiotherapie-Praxis Bardt lassen Philipp Lies auf einer Massagebank Probe liegen.

Rotenburg. Was aussieht wie ein Gemälde, ist tatsächlich eine Heizung. Eva Ewald hat Glück, dass sie hier sitzen darf, denn die Luft in den Zelten der Waldhessenschau hat am Eröffnungstag aufgrund der äußeren Witterung noch nicht ganz Raumtemperatur erreicht. Am Freitag begann die Messe auf dem Rotenburger Festplatz.

Die Heizung, eine flache Tafel, die an die Wand montiert wird, erklärt Eva Ewald zwei interessierten Messebesuchern, sende Infrarotlicht aus, das Gegenstände erwärme, aber nicht die Raumluft. So bliebe die Luftfeuchtigkeit erhalten, der Vorteil dieser Heizung. Gleichzeitig verbrauche sie wenig Strom.

Gleich am Messestand gegenüber parkt ein Elektromobil des Rehatechnik-Beratungszentrums Rotenburg. Neben Bauen und Sanieren ist Gesundheit ein wichtiges Thema auf der Messe. Wer sich von Heiko Möller anleiten lässt, der darf auf dem Fahrzeug für geheingeschränkte Personen eine Runde durch die Flure der Messe drehen und entdecken, dass es noch viel mehr Themen gibt.

Mit bis zu 15 Kilometern pro Stunde geht es vorbei an Auslagen mit schicken Uhren und Armbändern, am Stand der Selbsthilfegruppe für seelische Beschwerden mit allerhand gelben Heftchen, die die seelischen Hintergründe körperlicher Erkrankungen erläutern. Gegenüber testet Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald, einer der Ehrengäste bei der Messe-Eröffnung, gerade ein Wasserbett.

Es lohnt sich ein Halt beim Käsepeter. Christian Kleiner und Alice Nadolski verteilen köstlichen mildwürzigen Käse, acht Monate gereift. Beim Schafskäse empfiehlt Nadolski, unbedingt die Rinde mitzuessen - sie bilde den Kontrast zum Käsegeschmack.

Fotos: Eröffnung der Waldhessenschau in Rotenburg

Waldhessenschau auf dem Rotenburger Festplatz

Vorbei geht es an einem Aluminiumzaun mit runden Zierspitzen, an aus Metall gefertigten Katzen und Störchen, die einmal als Gartenzierde dienen werden. Sessel und Sofas laden ein zum Probesitzen.

Am Stand von „Heim und Haus“ erklärt Harald Theis einem Kunden das Renolux-Fenster. Die Besonderheit: Das Fenster lasse sich für jede geforderte Größe maßanpassen. Dreifachverglasung sorgt für Wärmedämmung, und das integrierte Rollo wird von einem Akku angetrieben, den Solarzellen tagsüber aufladen. (zmy)

Quelle: HNA

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