119.593 Waldhessen dürfen wählen, über 2000 helfen mit

Hersfeld-Rotenburg. 119 593 Männer und Frauen aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg und Teilen des Werra-Meißner-Kreises dürfen am 22. September voraussichtlich ihr Kreuzchen bei der Bundes- und Landtagswahl machen.

58.021 im Wahlkreis 10 (Rotenburg), zu dem auch einige Werra-Meißner-Kommunen gehören, und 61.572 im Wahlkreis 11 (Hersfeld).

Voraussichtlich, weil sich im Wählerverzeichnis noch Änderungen ergeben können. „Zum Beispiel durch Umzug, Tod oder wegen falscher Angaben“, erklärt der stellvertretende Kreiswahlleiter für die Landtagswahl Karl Knierim aus dem Landratsamt. Bei der vorigen Wahl 2009 gab es noch etwas mehr Wahlberechtigte, nämlich 59 799 im Wahlkreis Rotenburg und 62.673 im Wahlkreis Hersfeld.

Als Wahlhelfer werden im Wahlkreis 10 mit 154 Bezirken etwa 1120 Bürger im Einsatz sein, im Wahlkreis 11 mit 148 Bezirken rund 820. Bestellt werden die ehrenamtlichen Helfer von den Kommunen.

Die Bundestagswahl wird in diesem Jahr im Werra-Meißner-Kreis organisiert, der zusammen mit Hersfeld-Rotenburg den Wahlkreis 169 bildet. 230 von insgesamt 421 Wahlbezirken liegen dabei im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. „Wir haben im gesamten Bundestagswahlkreis 187.700 Stimmzettel ausgegeben“, so Kreiswahlleiterin Andrea Möller aus dem Landratsamt Eschwege. Insgesamt 31.750 Briefwahlunterlagen wurden beschafft. Wie viele Briefwähler es letztlich gibt, ist aber noch nicht klar. Das gilt auch für die Landtagswahl.

Die erstmalige Zusammenlegung der hessischen Landtags- und der Bundestagswahl führt zu besonderen rechtlichen, organisatorischen und technischen Herausforderungen auf verschiedenen Verwaltungsebenen. In den Kommunen fanden in dieser Woche „Testwahlen“ statt, um die technische Übermittlung der Ergebnisse an den Landeswahlleiter auszuprobieren. (nm)

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der gedruckten Freitagausgabe der HNA Rotenburg-Bebraer Allgemeinen.

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

Kommentare