Neustart nach dem Zweiten Weltkrieg: Im Gasthaus Däche ging es mit neuen Ideen weiter

Mit Volkstanz- und Trachtengruppe dabei

Regen Zuspruch findet das Eltern-Kind-Turnen beim Turn- und Sportverein Iba. Repro: Vöckel

Der Neustart nach dem Zweiten Weltkrieg: Der Turnverein Iba gründete sich am 6. Februar 1946 im Gasthaus Däche neu. Noch im gleichen Jahr entstand die Abteilung Volkstanz- und Trachtengruppe.

Initiator war der spätere Vorsitzende Heinrich Riemenschneider. Diese Gruppe bestand fast 50 Jahre. Sie war ein Aushängeschild des Vereins.

Frauen-Gymnastik seit 1972

Die Volks- und Trachtentänzer vertraten Iba und die Region bei zahlreichen nationalen und internationalen Veranstaltungen, bei Städtepartnerschaften und Hessentagen. 1996 musste sie mangels Tänzer kurz vor ihrem 50-jährigen Bestehen aufgelöst werden. Sportlich beteiligten sich Mitglieder des Vereins, der sich 1952 in Turn- und Sportverein umbenannte und für andere Sportarten öffnete, wieder an Hessischen und Deutschen Turnfesten. Die Frauen-Gymnastikgruppe entstand 1972, und Wandern wurde immer mehr zu einem festen Bestandteil des Vereinsangebots.

Nicht mehr den Anforderungen der Zeit entsprach die alte Fachwerk-Turnhalle. Eine neue wurde geplant und in den Jahren 1993 bis 1995 neben Sporthaus und Sportplatz im Kalkes gebaut. Beteiligt an der Finanzierung waren der Verein selbst, das Land Hessen, der Kreis Hersfeld-Rotenburg und Stadt Bebra sowie der Landessportbund und viele Spender. Die Mitglieder leisteten 6800 freiwillige Arbeitsstunden.

Umfangreiches Angebot

Das heutige Angebot des Turn- und Sportvereins Iba besteht aus Eltern-Kind-Turnen und Kinderturnen (Übungsleiterinnen: Daniela Holzhauer und Katrin Riemenschneider). Frauengymnastikgruppe mit den Schwerpunkten Gesundheitssport, Fitness & Gesundheit, Fit am Vormittag und Nordic Walking (Hilde Götz), Männerturnen - Gymnastik (Klaus Seidel, Hans Hohmann und Helmut Schmidt) und Wandern (Hans und Matthias Hohmann). (zvk)

Quelle: HNA

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