Autobahnpolizei und Veterinäramt kontrollierten Tiertransporte im Landkreis

Zu viele Ferkel geladen

Auf der Ladefläche zusammengepfercht: Vier Tiertransporte haben Polizei und Veterinäramt kontrolliert, keiner blieb ohne Beanstandung. Zwei Lastwagen transportierten mehr Schweine als zugelassen. Foto: Autobahnpolizei Bad Hersfeld/nh

Hersfeld-Rotenburg. Wieder einmal haben Polizei und Veterinäre Tiertransporte kontrolliert. Und wieder wurden Verstöße gegen das Tierschutzrecht festgestellt. Auf Fahrer und Transportunternehmen kommen nun Bußgeldverfahren zu.

Die Autobahnpolizei Bad Hersfeld und das Veterinäramt des Kreises Hersfeld-Rotenburg hatten auf den Autobahnen im Kreisgebiet vier Lastwagen überprüft. Bei allen gab es etwas zu beanstanden, teilt die Autobahnpolizei mit.

Ein Lastzug aus Nordheim, der mit Schlachtschweinen beladen war, hatte 22 statt der vorgeschriebenen 15 Tiere zu einer Gruppe zusammengefasst. Was ihnen an Platz auf der Ladefläche fehlte, hatten zwei Eber zu viel.

Dadurch bestehe für die Tiere erhebliche Verletzungsgefahr, weil sie bei Ausweichmanövern nicht rechtzeitig den nötigen Halt finden, erklärte Oberkommissar Mario Döring. Dem Fahrer, der die Tiere falsch geladen hatte, fehlte zudem der nötige Befähigungsnachweis. Er hat noch nicht die praktische Prüfung abgelegt.

Ein Viehtransport aus dem Münsterland hatte 500 Ferkel geladen und dabei die zulässige Gruppengröße von 35 Tieren teilweise um ein Drittel überschritten.

Bei zwei weiteren Transportern bemängelten die Beamten, dass die Papiere nicht korrekt ausgefüllt waren. Außerdem war ein Lastwagen aus dem Kreis Fulda nach dem Transport von Schlachtrindern nicht wie vorgeschrieben gereinigt und desinfiziert worden. (mcj)

Quelle: HNA

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