Nach langem Planen wird Bebra saniert

Soll 2013 gebaut werden: Die Südtangente vom Röse-Kreisel (Standort des Fotografen) zum Bahnhof. Foto:  Schankweiler-Ziermann

Bebra. Die Stadtsanierung II in Bebra ist in vollem Gange. Wir stellen den Stand im Einzelnen vor.

• Begonnen wird im nächsten Jahr mit dem Bau des Handelszentrums, das im Frühjahr 2014 fertig werden soll, dem

• Bau der Südtangente vom Röse-Kreisel zum Bahnhof, Baubeginn ist Anfang 2013,

• dem neuen Bahnhofseingang und einem Teil der Park+Ride Anlage, Westseite.

Die Aufträge seien schon vergeben und teilweise habe man mit den Bauarbeiten begonnen, erklärte Bürgermeister Horst Groß, der dem Parlament den Haushalt für das kommende Jahr vorlegte. Weitere Vorhaben sind von den Förderbescheiden abhängig. Dabei geht es um

• die Bahnhofstraße mit Zentralem Omnibusparkplatz ZOB und #

• die Bismarckstraße, die angepasst und wieder hergerichtet werden soll, gleiches gilt für den Knaresboroughplatz und die Kreuzung an der ehemaligen Post.

Für alle diese Vorhaben sind allein 4,1 Mio. Euro Investitionssumme veranschlagt. Insgesamt sind an Investitionen 11,7 Mio. Euro eingeplant.

• Ebenso wie die Bahnhofstraße und der neue ZOB ist auch der Nordkreisel (Kreuzung Gilfershäuser Straße/ Bahnhofstraße) abhänigig von den benötigten Förderbescheiden.

• Ein weiteres großes Vorhaben ist der Bau eines neuen Kindergartens in Breitenbach, für dessen ersten Bauabschnitt 500 000 Euro eingeplant sind.

Zur Umsetzung der Pläne muss die Stadt allein rund 7,8 Mio. Euro an neuen Krediten aufnehmen, an Fördergeld vom Bund und vom Land rechnet man laut Bürgermeister Groß mit 3,9 Mio. Euro. Die Neuverschuldung in Höhe von 7,11 Mio. Euro sei politisch gewollt und aufgrund einer bisher relativ geringen Gesamtverschuldung zu verkraften und auch zu vertreten, sagte Groß.

Im Ergebnishaushalt haben sich zwar die Erträge aus den Schlüsselzuweisungen, Einkommenssteuer und Gewerbesteuer um insgesamt 720 000 Euro erhöht, jedoch stiegen auf der anderen Seite auch die Aufwendungen um über eine Mio. Euro. An den Landkreis zahlt die Stadt allein über 400 000 Euro mehr an Kreis-, Schul- und Kompensationsumlage, insgesamt 7,3 Mio. Euro.

Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

Quelle: HNA

Kommentare