Prozess um Mord in Bebra: Posch stellt neue Anträge

Verteidiger bleibt bei Unfall-Version

Verteidiger Christopher Posch und der Angeklagte im Gericht.

Fulda/Bebra. Im Prozess gegen den 69-jährigen Steuerberater aus Bebra, der angeklagt ist, seine Frau erschossen zu haben, bleibt der Verteidiger Christopher Posch dabei, dass die tödlichen Schüsse bei einem Unfall gefallen sind. Mit neuen Beweisanträgen will er diese These untermauern.

Eigentlich hatte die Erste Strafkammer des Landgerichts Fulda schon alle Zeugen gehört und die Gutachter bereits entlassen. Am Dienstag wollten die Richter die Schlussplädoyers hören. Doch Posch stellte zwei neue Beweisanträge, über die die Kammer jetzt erst einmal beraten muss.

Mit den Anträgen will er den Nachweis führen, dass die Ehefrau nicht im Bett liegend erschossen worden ist und damit ein Unfall möglich gewesen sein könnte.

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