Vereinigung perfekt: Drei Kirchengemeinden verschmelzen zu einer

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Rotenburg. Die drei Rotenburger Kernstadt-Gemeinden sind zu einer Gesamtgemeinde geworden. Sie trägt den Namen „Evangelische Kirchengemeinde Rotenburg.“ Die Kirchenvorstände der evangelischen Kirchengemeinden Altstadt, Martin-Luther und Neustadt haben der Fusion mit breiter Mehrheit zugestimmt.

Auch die Landeskirche gab den Plänen vor einigen Tagen ihren Segen. Damit sind die drei Gemeinden seit 1. Januar 2013 offiziell eine Gemeinde. Die Gemeinden hatten seit langem schon eng zusammen gearbeitet. Überlegungen für eine Fusion gab es bereits seit Jahren. Seit August 2012 fanden dazu intensive Gespräche statt, berichtete Dekanin Gisela Strohriegl. Die Überlegungen gingen nicht auf eine Initiative der Landeskirche zurück, sondern kämen aus den Gemeinden selbst. Allerdings hätten rechtliche Vorgaben der Landeskirche den Prozess seit August erheblich beschleunigt.

Hauptziel der Zusammenlegung ist es, Kräfte zu bündeln und noch enger zusammenzuarbeiten. Das betonten Dekanin Strohriegl, und die Pfarrer Wilhelm Altmüller, Michael Dorfschäfer und Lars Niquet im Gespräch mit unserer Zeitung.

Die Fusion soll auch dabei helfen, die Sparvorgaben der Landeskirche umzusetzen und abzufedern. Der Kirchenkreis Rotenburg muss insgesamt 3,5 Pfarrstellen einsparen, erläuterte die Dekanin. Der Kirchenkreis ist in drei Regionen aufgeteilt. „In der Region Rotenburg/Alheim muss bis 2017 eine Pfarrstelle im Bereich der Gemeinde Rotenburg-Kernstadt eingespart werden“, sagte Strohriegl.

„Die Schritte, die wir jetzt gegangen sind, sollen auch Schmerzen vermeiden, die dann kommen könnten“, sagte Pfarrer Altmüller. Im Alltag der Gemeinde wird sich zunächst nichts ändern. Die Zuständigkeiten der Pfarrämter bleiben bestehen, an den Bezirken ändert sich nichts.

Welche Chancen die Vereinigung bietet, und wieviel Geld die Gemeinde durch die Fusion mehr erhält, das lesen Sie in der gedruckten Montagausgabe.

Von René Dupont

Quelle: HNA

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