Veränderte Stimmungslage: Ziel ist die Sicherheit in Rotenburg

Rotenburg. Das Sicherheitskonzept der Stadt Rotenburg soll in den kommenden Wochen mit Partnern weiter ausgebaut und für die Bürger erkennbarer werden.

Das erklärten Bürgermeister Christian Grunwald und Flüchtlingskoordinatorin Carolin Richardt in einer Pressemitteilung. Auch der Präventionsrat der Stadt werde sich in seiner nächsten Sitzung damit befassen.

Zum Präventionsrat gehören neben der Stadt und der Polizei Vertreter von Schulen und Kindertagesstätten, Kirchen, vom Landkreis und dem Weißen Ring.

Die Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung auf den öffentlichen Plätzen in der Stadt Rotenburg in Zusammenhang mit der Flüchtlingsunterkunft in der Alheimer-Kaserne sei wesentliches Ziel der städtischen Bemühungen, heißt es weiter. Allerdings hätten die schlimmen Vorfälle in der Silvesternacht in Köln und Hamburg auch in Rotenburg vielen Menschen Angst gemacht und zu Unsicherheiten im Umgang mit den Flüchtlingen geführt.

Veränderte Stimmungslage

Die Arbeit zur Förderung des Gemeinwesens, für die Flüchtlingskoordinatorin Richardt nicht zuletzt eingestellt worden war, müsse ausgerichtet werden unter der veränderten öffentlichen Stimmungslage. Dass die Stadt und ihre Partner sich bereits erfolgreich für Sicherheit und Ordnung eingesetzt hätten, zeige das Beispiel einer Reihe von Ladendiebstählen in Rotenburger Lebensmittelgeschäften vor Weihnachten. Die Täter wurden von der Polizei ermittelt, ihr Aufenthalt in Rotenburg beendet - wir berichteten.

Dass man nicht immer erfolgreich sei, zeige der Vorfall in der Silvesternacht in einer Rotenburger Kneipe, bei der ein Bewohner der Flüchtlingsunterkunft im betrunkenen Zustand zwei Kellnerinnen sexuell belästigt habe, räumte Grunwald ein. (red/sis)

Quelle: HNA

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