Die unbekannten Bekannten: Rotenburger Unternehmen stellen sich vor

Sie freuen sich auf Besucher: Werner Holl, Gabi Behrend und Daniel Holl, von links, gehören zu den Initiatoren der Veranstaltung „Rasenwege. Open.“, bei der die Vielfalt im Rotenburger Industriegebiet vorgestellt werden soll. Foto: Schäfer-Marg

Rotenburg. Sie wollen zeigen, was sie leisten können: Unternehmen, die am Industriegebiet "Am Rasenwege" in Rotenburg angesiedelt sind, öffnen am kommenden Sonntag, 14. September, ihre Türen für Besucher.

Wer weiß schon, dass in Rotenburg Notrufsäulen hergestellt werden? Wer kennt medizinische Produkte „made in Rotenburg“? Oder einfacher: Wer weiß, dass das Industriegebiet an der Dickenrücker Straße eigentlich „Am Rasenwege“ heißt? Hand aufs Herz: Das ist nur wenigen Einheimischen und kaum jemandem in der Region bekannt. „Rasenwege. Open.“ soll das ändern.

Am Sonntag, 14. September, präsentieren 19 der „Am Rasenwege“ angesiedelte Unternehmen ihre Produkte und ihr Leistungsangebot, öffnen ihre Gebäude für Besucher und stellen sich den Fragen. Außerdem wird ein attraktives Rahmenprogramm geboten.

Um die Versorgung der Gäste kümmern sich die Wirte vom „Langen Tisch“, die üblicherweise einmal im Monat auf der Brückengasse zu gemeinsamen Mahlzeiten einladen. Musik vom Spielmanns- und Fanfarenzug der TG Rotenburg sowie von DJ Jürgen und Kinderbelustigung wie Ponyreiten oder ein Kettcar-Parcours runden das Angebot ab. Bei Fensterbau Holl kann man außerdem Bundesliga-Handballer der MT Melsungen bei einer Autogrammstunde treffen. Die Rasenwege.Open. finden von 10 bis 17 Uhr statt. Gabi Behrend von Behrend Gebäudeservice hatte Anfang des Jahres per Rundmail die Nachbarn im Industriegebiet zu einem Unternehmertreffen eingeladen und eine öffentliche Präsentation angeregt. „Wir sind da gleich aufgesprungen“, erzählt Daniel Holl von der Firma Fensterbau Holl.

Der Gedanke dabei: Das Jahrzehnte alte Industriegebiet, dessen Flurbezeichnung - was kaum jemand weiß - „Am Rasenwege“ ist, soll als Marke bekannt gemacht werden und den Bürgern die Vielfalt der Unternehmen aus Handwerk und Handel präsentieren. Auch die Hinweisschilder auf das Industriegebiet in der Stadt sollen künftig den alten Flurnamen als Zusatz bekommen und entsprechend ausgetauscht werden.

Neben dem gemeinsamen Engagement für Wirtschaft und Bewohner der Stadt eint die Firmeninhaber in diesem Gebiet ein schlichter Wunsch: Sie brauchen schnelleres Internet, um noch spontaner und schneller auf Kundenwünsche reagieren zu können. Das Problem wurde am Rande einer kleinen Pressekonferenz angesprochen. (sis)

Quelle: HNA

Kommentare