Blumensteinschule feiert Abschluss vierjähriger Sanierung – 7,1 Mio. Euro investiert

Der Umbau ist vollendet

Applaus, Applaus: Für ihre Schule sang der Chor des Jahrgangs fünf unter Leitung von Manuela Ihling – Foto – und Franz-Karl Weber bei der Einweihungsfeier. Fotos: Vöckel

Obersuhl. Viel Geld hat der Landkreis Hersfeld-Rotenburg in die Blumensteinschule in Obersuhl investiert: 7,1 Millionen Euro. Für diese Summe wurde die integrierte Gesamtschule seit 2009 um- und ausgebaut.

Dazu gehörten eine komplette Sanierung der Großsporthalle und des Erdgeschosses im Hauptgebäude. Ferner wurde ein Neubau mit einem Verbindungstrakt errichtet. Dazu zählt auch eine moderne Cafeteria.

Das Geld für die Sanierung und Erweiterung stammt aus dem Konjunkturprogramm. Dieser Pakt für Beschäftigung und Stabilität in Deutschland wurde nach der Finanzkrise 2008 zur Sicherung der Arbeitsplätze und zur Stärkung der Wachstumskräfte aufgelegt. Bund und Land unterstützten die Projekte. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sind zu dieser Belebung allein 70 Millionen Euro eingesetzt worden.

Dafür wurden 47 Schulen, 39 Turnhallen, ein Schwimmbad und ein Stadion des Kreises erneuert und erweitert. Die Sanierung und Erweiterung der Blumensteinschule in Obersuhl war eine der größten Schul-Baustellen im Kreis, die mit einer Feier in der Aula der integrierten Gesamtschule nun abgeschlossen wurde.

„Gut Ding will Weile haben“, sagte Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt vor Schülern, Lehrern und Gästen in der Feier. Solch ein großes Vorhaben sei nicht von heute auf morgen umzusetzten. Dinge müssten reifen, um gut zu werden. In der Blumensteinschule habe es mehr als vier Jahre gedauert, bis das Werk vollendet worden sei.

Schöner, größer, bunter

Dem ersten Anschein nach sei das gut gelungen: schöner, größer, farbenfroher. Das Geld in die Bildung der Kinder sei gut angelegt. Der Landrat zählte die Projekte auf: Die Großsporthalle erhielt neue Fenster und Türen, Duschen und Installationen. Wände und Flachdach wurden gedämmt. Das gesamte Gebäude wurde farblich neu gestaltet.

In den Bereichen Hauptgebäude und Neubau ging es nach den Worten des Landrats hauptsächlich um räumliche, technische und sicherheitsrelevante Verbesserungen. Der Raumbedarf sei durch neun Unterrichtsräume für die Jahrgangsstufen 9 und 10 sowie von zwei Informatik-Fachräumen verbessert worden. Ferner: Brandschutztechnische Mängel wurden durch den Bau eines zweiten Rettungsweges, Schadstoffbeseitigung und energetische Sanierung behoben. „Bis Ende 2011 hatten wir 6,3 Millionen Euro investiert“, sagte der Landrat; 4,8 Millionen Euro bekam der Kreis aus den Konjunkturprogrammen als Zuschuss. Doch damit war die Sanierung noch nicht beendet. Der Rest musste komplett aus dem Haushalt des Kreises bezahlt werden. Das betraf das Obergeschoss des Hauptgebäudes und die naturwissenschaftlichen Räume, die Neugestaltung der Außenanlage, den Schulhof und die Verbindungswege.

Von Herbert Vöckel

Quelle: HNA

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