St. Elisabeth-Krankenhaus wird Ambulanz und Tagesklinik für Kinder

Umbau zur Psychiatrie startet

Bad Hersfeld. Im Oktober sollen die ersten Bagger rollen, im Herbst 2014 soll alles fertig sein: Eineinhalb Jahre nach der Schließung des Bad Hersfelder St. Elisabeth-Krankenhauses beginnt jetzt der Umbau zu einer Kinder- und jugendpsychiatrischen Tagesklinik.

Das Startsignal gaben gestern der Geschäftsführer des Fuldaer Herz-Jesu-Krankenhauses, Michel Sammet, der leitende Oberarzt Dr. Mark-Oliver Keil, Architekt Frank Dorbritz, Bürgermeister Thomas Fehling und Walburga Kurth-Gesing vom Staatlichen Schulamt Fulda mit dem symbolischen ersten Spatenstich.

Für insgesamt 5,5 Millionen Euro lässt das Fuldaer Herz-Jesu-Krankenhaus die Immobilie zu einer Kinder- und jugendpsychiatrischen Tagesklinik mit insgesamt 16 Plätzen umbauen. 2,3 Millionen Euro davon übernimmt das Land Hessen. Ebenfalls in dem Gebäude untergebracht wird nach dem Umbau auch die Kinder- und jugendpsychiatrische Ambulanz, die das Herz-Jesu-Krankenhaus derzeit noch an der Bad Hersfelder Robert-Heil-Straße betreibt. In die Tagesklinik integriert wird eine Schule für die Patienten. Diese werde als Außenstelle der Fuldaer St.-Lioba-Schule für Kranke betrieben, erläuterte Walburga Kurth-Gesing vom deshalb zuständigen staatlichen Schulamt Fulda. Vorgesehen sind zwei Lehrerstellen. In der Klinik entstehen insgesamt 30 Arbeitsplätze.

Wie Architekt Frank Dorbritz erläuterte, werden die rückwärtigen Gebäudeteile abgerissen, was eine bessere Geschossaufteilung ermögliche. Auf den freiwerdenden Flächen entsteht ein Spiel- und Sportgelände.

Im März 2012 war der Krankenhausbetrieb eingestellt worden. Seinerzeit hatte es Verhandlungen mit dem Klinikum über eine Nutzung des OP-Bereiches im Elisabeth-Krankenhaus gegeben. Diese Pläne sind jetzt allerdings vom Tisch.

Von Jan-Christoph Eisenberg

Quelle: HNA

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