Rotenburger Feuerwehr hat am Rettungszug der Deutschen Bahn geübt

Für den Tunnel gerüstet

Die Rotenburger Feuerwehr übte jetzt am Tunnelrettungszug der Deutschen Bahn. Foto: nh

Rotenburg. Am Tunnelrettungszug der Deutschen Bahn AG hat jetzt die Rotenburger Feuerwehr geübt. Denn diese wird auch bei Einsätzen an den ICE-Tunneln im Landkreis Hersfeld-Rotenburg alarmiert.

Der Rettungszug ist in Fulda stationiert und besteht aus zwei Transportwagen, einem Gerätewagen, einem Löschmittelwagen, zwei Sanitätswagen sowie zwei Dieselloks. Insgesamt gibt es sechs solcher Züge, die jeweils bis zu 500 Patienten versorgen können. Der in Fulda stationierte Rettungszug ist als so genannter Zweirichtungszug aufgebaut. Er verfügt über zwei Sanitätswagen, um in nördlicher und südlicher Richtung eingesetzt werden zu können.

Schweißtreibende Arbeit

Die 25 Einsatzkräfte der Rotenburger Wehr wurden von zwei Mitarbeitern der Bahn geschult. Schwerpunkte waren der Aufbau von Rampen an verunfallten Zügen und die Funk- sowie Sanitätsversorgung. Beim Aufbau der Rampen ging es speziell um das Handling und den Aufbau der Rampen sowie der verschiedenen Einsatzmöglichkeiten. Die Einsatzkräfte sollen in der Lage sein, Personen sicher aus dem Zug zu geleiten beziehungsweise zu transportieren. Schnell wurde klar, dass für den Aufbau der Rampen richtig „Man-Power“, sprich Kraft, gefragt ist. So wurde die Übung zu einer schweißtreibenden Angelegenheit.

Der zweite Abschnitt der Schulung war dann körperlich angenehmer. In den Waggons wurden die Sanitäts- und Funkversorgung unter die Lupe genommen und das speziell für den Tunnelfunk ausgelegte Funksystem, die zugeigene Einsatzzentrale und der Sanitätswagen begutachtet.

Die Einstzkräfte konnten mit den verschiedensten Geräten arbeiten und bekamen deren Handhabung erklärt.

Der Fokus lag dabei auf der Zusammenarbeit zwischen der Bahn und den verschiedensten Hilfsorganisationen. (red/nm)

Quelle: HNA

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