Agentur für Arbeit übergibt Zertifikat für ausgezeichnete Ausbildung an Bebraer Betrieb

Trubel bildet bestens aus

Ausgezeichnet: Die Firma J. F. Trubel in Bebra ist als vorbildlicher Ausbildungsbetrieb gewürdigt worden. Unser Bild zeigt Arbeitsagentur-Geschäftsführer Gerhard Ruch, der die Urkunde an Trubel-Geschäftsführer Lars Gerull übergibt. Bei der Übergabe dabei waren Sabrina Klotzbach von der Arbeitsagentur und Meister Peter Mey von der Firma Trubel. Foto: Vöckel

Bebra. Die Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Rotenburg hat einen Betrieb in Bebra ausgezeichnet: Die Firma F. J. Trubel GmbH erhielt das Ausbildungszertifikat der Bundesagentur für Arbeit. Gerhard Ruch, Geschäftsführer der Arbeitsagentur, würdigte bei der Übergabe der Urkunde das Ausbildungswesen der Firma als vorbildlich.

Der Betrieb bilde kontinuierlich aus. Die Auszubildenden würden möglichst auch in Beschäftigungsverhältnisse übernommen.

Zurzeit seien das vier Anlagenmechaniker Sanitär und Heizung sowie eine Bürokauffrau, die sich in dem Bebraer Fachunternehmen für Heizung, Lüftung und Sanitäreinrichtungen auf den Beruf vorbereiten. Zu Ausbildungsbeginn würden noch ein weiterer Auszubildender und eine Bürokauffrau hinzukommen.

Eine enorme Leistung

Das ist bei nur zehn Mitarbeitern und einem Geschäftsführer eine enorme Leistung. Parallel zum Engagement in der Ausbildung biete das Unternehmen auch noch Schülern die Möglichkeit, in einem Praktikum den Ausbildungsbetrieb und den Beruf näher kennenzulernen. „Für diese beispielhafte Personalpolitik ist das Ausbildungszertifikat mehr als verdient“, sagte der Geschäftsführer der Arbeitsagentur. Die Firma sei ein alteingesessener Betrieb. Den habe Johannes-Friedrich Trubel im Jahr 1900 gegründet.

113 Jahre Erfahrung

Heute blicke das Unternehmen auf 113 Jahre Erfahrung und Tradition zurück. Die Verleihung des Zertifikats fand anlässlich des bundesweiten Tages der Ausbildung statt. Neben dem Bebraer Betrieb erhielt auch die Firma Stutz in Kirchheim das Zertifikat für gute Nachwuchsarbeit. „Die Anforderungen an unseren Beruf sind gestiegen“, sagte Trubel-Geschäftsführer Lars Gerull. Die Heizungstechnik sei mit dem Einzug der Elektronik komplizierter geworden. Das erhöhe auch die Anforderungen bei der Suche nach geeigneten Auszubildenden. Deshalb sei es auch gar nicht so einfach, ausreichend Nachwuchs für den Handwerksberuf zu finden. In diesem Jahr sei erst ein Ausbildungsplatz von zwei möglichen besetzt. Zusammen mit Meister Peter Mey stellte der Trubel-Geschäftsführer den Besuchern eine hochmoderne Heizungsanlage vor, die auch Strom erzeugt: ein Mikrogerät der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), das zur Modernisierung im Ein- oder Zweifamilienhaus geeignet ist.

Von Herbert Vöckel

Quelle: HNA

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