Gospelchor und Gruppe Malembe rissen Publikum in Auferstehungskirche mit

Mit Trommeln und Gesang

Aufruf kam an: Nicht nur die Sängerinnen und Sänger des Gospelchores klatschten, sondern ihr Aufruf „Clap your hands“ – klatscht in die Hände – wurde vom Publikum in der Bebraer Auferstehungskirche bis auf die Emporen hinauf unterstützt. Foto: Wilfried Apel

Bebra. Ungewohntes, aus dem Rahmen Fallendes, die Herzen Begeisterndes kommt an. Auch und gerade in der Kirche. Und vor allem dann, wenn Gospels gesungen werden und Gott – was hierzulande eher selten vorkommt – mit Trommelschlägen gelobt wird.

Die Auferstehungskirche jedenfalls war bestens besucht, als der von Irene Lochner geleitete Gospelchor und die von Armin Wenk ins Leben gerufene Trommelgruppe Malembe zum gemeinsamen Konzert baten. „Lasst uns fliegen!“, hätte man es in Anlehnung an den Hans-Christian-Jochimsen-Song „Let Me Fly“ überschreiben können, mit dem die Bebraer Sängerinnen und Sänger ihr andächtiges, von Lied zu Lied aber immer beschwingter mitgehendes Publikum in Bewegung versetzten.

Freude aus dem Inneren

Nach dem gemeinsamen Einzug war es der Gospelchor, der erste Akzente setzte und mit dem Kirk-Franklin-Song „Joy“ aus tiefstem Inneren heraus Freude verbreitete. Auch das zum Teil im Gegengesang vorgetragene Spiritual „Have You Got Good Religion“ kam bestens an. Alle ließen sich inspirieren und schließlich auch mitnehmen von einer modernen, gospelig-verspielten Fassung des bekannten Kirchenliedes „Nun danket all und bringet Ehr“. Erst recht beim Song „What a Day“, bei dem das gesamte Publikum, bis auf die Emporen hinauf, mitklatschte und mitsang.

Anders, aber irgendwie wunderbar dazu passend „musizierten“ die mit dem Gospelchor befreundeten Trommler von Malembe. Man kann es schlecht beschreiben, wie es Torsten Henkler, Peter Rosner, Armin Wenk, Taavi Wenk und Nadine Wollenweber verstanden, ihre Zuhörer zu begeistern. Aber sie taten es so urtümlich, so kraftvoll, dass einfach jeder mitgerissen wurde.

Standing Ovations, Pfiffe und Zugabe-Rufe waren der Dank für einen ungewöhnlichen, von Pfarrer Johannes Nolte einfühlsam moderierten Konzertabend, der auch dadurch ausgedrückt wurde, dass reichlich gespendet wurde für den Verein WUWIS – Wir unterstützen Waisenkinder in Simbabwe.

Von Wilfried Apel

Quelle: HNA

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