Zwei Prokuristen unterstützen den neuen Geschäftsführer Ulrich Hornstein

Trio an der Spitze des HKZ

Die Drei vom HKZ: Der neue Geschäftsführer Ulrich Hornstein (Mitte) wird künftig unterstützt von zwei Prokuristen. Während Personalchef Hartwick Oswald (links) neu im Krankenhaus ist, arbeitet der Wirtschaftsleiter Norbert Ruch seit 17 Jahren im HKZ. Foto: Janz

Rotenburg. Im Herz- und Kreislaufzentrum (HKZ) wird die Verantwortung auf mehr Schultern verteilt. Der Aufsichtsrat hat dem neuen Geschäftsführer Ulrich Hornstein zwei Prokuristen zur Seite gestellt. Damit sollen einzelne Aufgabenbereiche aufgewertet werden, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Peter Klufmöller.

Anlass ist der Weggang des bisherigen Geschäftsführers Guido Wernert, der das HKZ nach neun Jahren Richtung Limburg verlässt (wir berichteten). Zum 1. November hat Hornstein nun die volle Verantwortung übernommen.

Attraktiver Arbeitgeber

Neu am HKZ ist ebenfalls Personalleiter Hartwick Oswald. Der 56-Jährige arbeitet seit 15 Jahren in der Verwaltung verschiedener Krankenhäuser. Er sieht es als Hauptaufgabe an, das HKZ weiterhin als attraktiven Arbeitgeber in der Region zu positionieren, um in der Konkurrenz um gute Mitarbeiter im Gesundheitssektor zu bestehen. „Wir können gute Arbeitsplätze und eine gute Aus- und Weiterbildung vorweisen“, sagt Oswald. Außerdem zahle das HKZ nach Tarif – „dafür strampeln wir uns auch ab“, sagt Aufsichtsratschef Klufmöller.

Oswald ist Nachfolger des Personal- und Pflegedienstleiters Gerhard Mutter, der nach 30 Jahren in Ruhestand gegangen ist. Der 63-jährige Sontraer wurde von vielen Mitarbeitern in einer Feierstunde verabschiedet.

Auch dem Wirtschafts- und Einkaufsleiter Norbert Ruch, der seit 17 Jahren am HKZ arbeitet, hat der Aufsichtsrat mehr Kompetenzen eingeräumt. „Bei einem Einkaufsvolumen von 20 bis 25 Millionen Euro pro Jahr muss er mit unseren Lieferanten auf Augenhöhe verhandeln können“, sagt Klufmöller über den 53-Jährigen. Dabei helfe ihm die Prokura ebenso wie dem neuen Personalchef Oswald bei Gesprächen mit Gewerkschaften.

Von Marcus Janz

Quelle: HNA

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