Edelweißkameraden begleiten den Abzug der Soldaten aus der Alheimer-Kaserne

Treuer Begleiter: Martin Schran von den Sterkelshäuser Edelweißkameraden chauffierte den verabschiedeten Oberstabsfeldwebel Helmut Wagner (stehend) über das Kasernengelände. Foto: Meyer

Rotenburg/Sterkelshausen. Es sind nur noch wenige Soldaten in der Rotenburger Alheimer-Kaserne, aber die Alheimer Reservistengruppe Edelweißkameraden hält ihnen weiter fest die Treue.

Die letzten Soldaten des Führungsunterstützungsbataillons 286, knapp zwei Dutzend, versammelten sich jetzt zur Verabschiedung von Oberstabsfeldwebel Helmut Wagner, der nach 33 Jahren in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Wagner war zwei Mal in der Alheimer-Kaserne stationiert, insgesamt knapp zehn Jahre, zuletzt als Unteroffizier im Stab der Führungsunterstützer.

Nach seiner Verabschiedung durch Oberstleutnant Wolfgang Mangel fuhr der Sterkelshäuser Martin Schran im DKW Munga vor, einem über 50 Jahre alten, ausrangierten Geländefahrzeug der Bundeswehr, das die Reservisten pflegen. Auf dem Beifahrersitz drehte Wagner eine letzte Runde über das Kasernengelände.

Schran zeigte sich bei dem Besuch der Kaserne wiederum erschüttert von der Tatsache, dass die für viel Geld modernisierten Gebäude nun verwaist sind und militärisch nicht weitergenutzt werden. Gleichzeitig erinnerte er sich zurück an schöne Erlebnisse und Unternehmungen mit den Soldaten.

Die zweite Kompanie der Führungsunterstützer war die Partnerkompanie der Edelweißkameraden, aber auch zu den anderen Soldaten und den Feldjägern hätten die Sterkelshäuser ein tolles Verhältnis gehabt, so Schran. In wenigen Wochen werden die letzten Soldaten des Führungsunterstützungsbataillons die Kaserne verlassen. Die Feldjäger sollen dann bis Ende des Jahres abrücken.

Quelle: HNA

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