Weitere Personen wurden verletzt

Tödlicher Unfall auf der A7 bei Hünfeld

Hünfeld/Schlitz. Zu einem tödlichen Verkehrsunfall ist es am Sonntag auf der A7 in Höhe der Ausfahrt Hünfeld/Schlitz gekommen.

Ein weiterer Autofahrer sowie mehrere Teilnehmer einer Reisegruppe wurden verletzt.

Ein 23 Jahre alter Audifahrer aus dem Landkreis Lüneburg war gegen 19.25 Uhr auf der A7 aus Niederaula kommend in Richtung Fulda unterwegs. 500 Meter vor der Ausfahrt Hünfeld/Schlitz verlor der 23-Jährige auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto und fuhr in die Schutzplanken. Ein ihm nachfolgender Reisebus mit Fahrgästen aus Süddeutschland stoppte auf dem Seitenstreifen, um das Unfallauto abzusichern.

Während die beiden Fahrer des Busses dem Audifahrer halfen, näherte sich bei Starkregen ein Mercedes der Unfallstelle. Der 34-jährige Mercedesfahrer, der aus Celle stammt, verlor ebenfalls die Kontrolle über seinen Wagen und schleuderte gegen das Heck des auf dem Seitenstreifen abgestellten Busses. Bei dem seitlichen Zusammenstoß mit dem Bus wurde der Mercedesfahrer tödlich verletzt. Auch im Bus gab es durch den Aufprall Verletzte. Fünf Businsassen mussten ins Krankenhaus gebracht werden, zwei von ihnen konnten dieses mittlerweile wieder verlassen. Auch der Audifahrer wurde ins Krankenhaus gebracht.

Die Reisegruppe kam im Bürgerhaus in Michelsrombach unter und wurde dort durch ein Kriseninterventionsteam des Malteser Hilfsdienstes betreut. Um Mitternacht konnte die Gruppe ihre Heimfahrt mit einem Ersatzbus fortsetzen.

Neben den Feuerwehren aus Hünfeld und Michelsrombach waren sieben Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber an der Unfallstelle eingesetzt. Ein Gutachter wurde mit der Untersuchung des Unfalls beauftragt. Bei den drei Unfallautos entstand ein Schaden von 63.000 Euro.

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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