Kreisheimatmuseum sucht alte Uhren für die kommende Sonderausstellung

Ticktack im Museum

Freuen sich auf die Uhrenausstellung (von links): Geschäftsstellenleiter Juergen Dietrich von der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, die die Ausstellung unterstützt, Museumsleiterin Lisa Heckeroth und der Organisator der Ausstellung, Franz Mansky. Foto: Janz

Rotenburg. Kuckuck, Kuckuck, rufts aus dem Kreisheimatmuseum. Ab 23. November zeigt das Museum in Rotenburg eine Sonderausstellung mit historischen Uhren. Die Organisatoren suchen noch Uhren aus Privatbesitz, die die Ausstellung als Leihgabe bereichern.

„Im Wandel der Zeit: Uhren aus zwei Jahrhunderten“, lautet der Name der Ausstellung, die bis 18. Februar im Weißen Haus des früheren Landgrafenschlosses gezeigt wird. Von der Taschenuhr über den Kurzzeitwecker bis zum Exemplar aus dem Schwarzwald, das die Stunden mit dem typischen Vogelgesang verkündet, reicht die Bandbreite. Damit werden die Besucher nicht nur etwas zu sehen haben, sondern auch zu hören – wenn nämlich alle Uhren auf einmal lautstark verkünden, was die Stunde geschlagen hat.

Weihnachtsausstellung

„Das wird eine schöne Weihnachtsausstellung“, ist sich Franz Mansky schon jetzt sicher. Der Organisator der Ausstellung hat schon zahlreiche Taschen-, Stand- und Wanduhren zusammengetragen. Besonders stolz ist er auf eine französische Buffetuhr aus der Zeit um 1860. Das feuervergoldete Sammlerstück mit Porzellanappliken wird einen besonderen Platz in der Ausstellung haben.

Mansky sucht aber noch weitere Exponate und hofft auf die Hilfe von Sammlern und Privatpersonen, die bereit sind, interessante Stücke an das Kreisheimatmuseum auszuleihen. Nicht nur Taschen-, Stand- und Wanduhren aus dem 19. und 20. Jahrhundert sind gefragt. Auch Uhrmacherwerkzeug, Literatur rund um das Thema und sogar Uhrenwerbung sollen in der Ausstellung gezeigt werden.

Sie wird wieder von der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg gefördert, sodass der Besuch der Sonderausstellung kostenlos ist. Museumsleiterin Lisa Heckeroth hofft aber, dass viele Besucher die Gelegenheit nutzen, auch einen – kostenpflichtigen – Blick auf die ständige Ausstellung zu werfen.

Kontakt: Ausstellungsorganisator Franz Mansky, Telefon 0 66 23 / 33 85.

Von Marcus Janz

Quelle: HNA

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